FSB. Am Nachmittag ist der Senatsvizepräsident Herbert Lammert (UBK) auf dem Platz des Roten Sonntags gesichtet worden, wie er an einem Infostand der rechtsextremen Bergischen Front einen Kaffe trank. Als Journalisten darauf aufmerksam wurden und ihn fotografierten, verschwand der ertappt wirkende Politiker hektisch, während sein Parteifreund, der Fraktionsvorsitzende Frankenhein mit dem Vorsitzenden der BF von Wentdorf in Streit darüber geriet, ob Fotos und Videos Lammerts verbreitet werden dürfen.
BK meint: Als hochrangiger Politiker unseres Landes sollte Lammert sich vorher überlegen, was er tut. Der Umgang mit rechtsextremen Partein in dieser Weise jedenfalls gehört nicht unbedingt zum guten Ton eines demokratischen Politikers, der die Werte der Verfassung hochhält und ist ein Faktum, über das die Öffentlichkeit dringend aufgeklärt werden muss. Auch die Senatspräsidentin muss jetzt reagieren.
Besonders delikat daran: Lammert und die UBK hatten vor wenigen Tagen Spekulationen angeheizt. die BF stecke hinter einem Anschlag auf eine Moschee in Illingen, bei dem im August letzten Jahres ein Mensch getötet wurde. Die Vorwürfe schlossen das Versagen von staatlichen Organen mit ein, wurden aber durch das Innenministerium als unhaltbar zurückgewiesen. Wenige Tage später nun wird Lammert beim gemütlichen Kaffeeklatsch beobachtet. Wie passt das zusamen?
Samstag, 1. März 2014
Samstag, 15. Februar 2014
Kabinett tritt zu erster Sitzung zusammen - Regierungserklärung erwartet
von Doreen Müller-Vernhauser
FSB. Heute wird das Kabinett unter Staatskanzler Sebastian Königskamp, das der Staatspräsident vor vier Tagen ernannt hat, zur ersten Sitzung zusammentreten, wie ein Regierungssprecher am Freitag Abend mitteilte. Die Sitzung ist für dreizehn Uhr angesetzt, auf der Tagesordnung steht die Verabschiedung der Geschäftsordnung, die auch die genaue Aufgabenverteilung regeln wird. Der KURIER stellt die wahrscheinliche Einteilung schon jetzt vor.
Sebastian Königskamp bleibt auf Umwegen und nicht unbedingt zur eigenen Freude im Platz der Republik Nummer 10 und wird so die Geschicke der Regierung auch in den nächsten Monaten weiter leiten - seine zweite Amtszeit als Staatskanzler.
Ihm zur Seite steht Gerhard Vorbecke, wie schon in der letzten Regierung Königskamp Staatssekretär im Staatskanzleramt.
Die bisherige Justizministerin Rebecca Runge wird befördert. Nach ihrem Verzicht auf das Amt der Staatskanzlerin - aus persönlichen Gründen - übernimmt sie nun die Leitung des gewichtigen Staatsministeriums für innere Angelegenheiten und Justiz, das aus der Zusammenlegung von zwei Häusern entstehen wird.
Sie wird den wohl größten Teilbereich verantworten - mit großen Herausforderungen, denn Verwaltungsreformen stehen wohl ganz oben auf der Agenda der neuen SLP-Alleinregierung.
Zusätzlich wird sie die Funktion der Stellvertreterin des Staatskanzlers übernehmen.
Sie wird zudem Chefin von vermutlich sechs Staatssekretären.
Zuständig für: Inneres, Justiz, Bildung, Forschung, Kultur und möglicherweise auch Verbraucherschutz.
Bleibt ebenfalls in Amt und Würden, allerdings unter neuem Namen: Lea Krause, parteilose ehemalige Spitzendiplomatin und Beauftragte für die sozialistischen Länder während des SDR-Konflikts, bleibt für Außen- und Verteidigungspolitik zuständig, jetzt allerdings unter der Amtsbezeichnung "Staatsministerin für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung", wie aus ihrer Ernennungsurkunde hervorgeht.
Das Ministerium mit wahrscheinlich drei Staatssekretären vereinheitlicht also seinen Auftritt nach außen - und wird sich evetuell im Zuge der geplanten Verfassungsreform umstellen müssen: Es gibt Gerüchte, dass es dem Staatspräsidenten dierekt unterstellt werden könnte, dem aber auch bisher schon großer Einfluss auf die Außenpolitik zukommt, ebenso die Funktion des Oberbefehlshabers der Bergenwehr.
Zuständig für: Auswärtiges und Verteidigung.
Neue Horizonte für den bisherigen Soziakminister: Jurist Tobias Hußmann scheint sich in den Augen des Staatskanzlers mit der grundlegenden Reform der Sozialsysteme profiliert zu haben, er bekommt das Wirtschafts- und Finanzressort, das aus zwei Einzelministerien zusammengelegt wird.
Gemeinsam mit etwa acht Staatssekretären wird er ein gemachtes Bett vorfinden, was den Haushalt angeht: Bergen steht in diese Beziehung prächtig da. Auch in seine Zuständigkeit dürfte die fällige Anpassung der Besoldungsordnung fallen.
Zuständig für: Wirtschaft, Finanzen, Energie, Entwicklung, Landwirtschaft, Umwelt, Verkehr, Technologie und höchstwahrscheinlich den öffentlichen Dienst.
Geduld zahlt sich aus: Lange hat Katrin Koerting, "Altenpflegerin aus Berufung, Sozialwirtin aus Notwendigkeit und Sozialpolitikerin aus Überzeugung", wie sie selbst einmal formulierte, auf den Moment gewartet, in dem sie ihre Ernennungsurkunde aus den Händen des Staatspräsidenten entgegennehmen konnte. Jetzt hat sie es geschafft: Durch den Wechsel von Tobias Hußmann ins Finanzressort ist die 58-jährige Lorertalerin ins Kabinett aufgerückt und leitet das Staatsministerium für soziale Angelegenheiten mit fünf Staatssekretären. Ihr Vorgänger hinterlässt ihr gut geordnete Verhältnisse in der Sozialgesetzgebung.
Zuständig für: Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit und möglicherweise Verbraucherschutz.
Nach der Kabinettssitzung wird am frühen Nachmittag mit einer ersten Regierungserklärung des Staatskanzlers gerechnet.
FSB. Heute wird das Kabinett unter Staatskanzler Sebastian Königskamp, das der Staatspräsident vor vier Tagen ernannt hat, zur ersten Sitzung zusammentreten, wie ein Regierungssprecher am Freitag Abend mitteilte. Die Sitzung ist für dreizehn Uhr angesetzt, auf der Tagesordnung steht die Verabschiedung der Geschäftsordnung, die auch die genaue Aufgabenverteilung regeln wird. Der KURIER stellt die wahrscheinliche Einteilung schon jetzt vor.
Sebastian Königskamp bleibt auf Umwegen und nicht unbedingt zur eigenen Freude im Platz der Republik Nummer 10 und wird so die Geschicke der Regierung auch in den nächsten Monaten weiter leiten - seine zweite Amtszeit als Staatskanzler.
Ihm zur Seite steht Gerhard Vorbecke, wie schon in der letzten Regierung Königskamp Staatssekretär im Staatskanzleramt.
Sie wird den wohl größten Teilbereich verantworten - mit großen Herausforderungen, denn Verwaltungsreformen stehen wohl ganz oben auf der Agenda der neuen SLP-Alleinregierung.
Zusätzlich wird sie die Funktion der Stellvertreterin des Staatskanzlers übernehmen.
Sie wird zudem Chefin von vermutlich sechs Staatssekretären.
Zuständig für: Inneres, Justiz, Bildung, Forschung, Kultur und möglicherweise auch Verbraucherschutz.
Bleibt ebenfalls in Amt und Würden, allerdings unter neuem Namen: Lea Krause, parteilose ehemalige Spitzendiplomatin und Beauftragte für die sozialistischen Länder während des SDR-Konflikts, bleibt für Außen- und Verteidigungspolitik zuständig, jetzt allerdings unter der Amtsbezeichnung "Staatsministerin für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung", wie aus ihrer Ernennungsurkunde hervorgeht.
Das Ministerium mit wahrscheinlich drei Staatssekretären vereinheitlicht also seinen Auftritt nach außen - und wird sich evetuell im Zuge der geplanten Verfassungsreform umstellen müssen: Es gibt Gerüchte, dass es dem Staatspräsidenten dierekt unterstellt werden könnte, dem aber auch bisher schon großer Einfluss auf die Außenpolitik zukommt, ebenso die Funktion des Oberbefehlshabers der Bergenwehr.
Zuständig für: Auswärtiges und Verteidigung.
Neue Horizonte für den bisherigen Soziakminister: Jurist Tobias Hußmann scheint sich in den Augen des Staatskanzlers mit der grundlegenden Reform der Sozialsysteme profiliert zu haben, er bekommt das Wirtschafts- und Finanzressort, das aus zwei Einzelministerien zusammengelegt wird.
Gemeinsam mit etwa acht Staatssekretären wird er ein gemachtes Bett vorfinden, was den Haushalt angeht: Bergen steht in diese Beziehung prächtig da. Auch in seine Zuständigkeit dürfte die fällige Anpassung der Besoldungsordnung fallen.
Zuständig für: Wirtschaft, Finanzen, Energie, Entwicklung, Landwirtschaft, Umwelt, Verkehr, Technologie und höchstwahrscheinlich den öffentlichen Dienst.
Geduld zahlt sich aus: Lange hat Katrin Koerting, "Altenpflegerin aus Berufung, Sozialwirtin aus Notwendigkeit und Sozialpolitikerin aus Überzeugung", wie sie selbst einmal formulierte, auf den Moment gewartet, in dem sie ihre Ernennungsurkunde aus den Händen des Staatspräsidenten entgegennehmen konnte. Jetzt hat sie es geschafft: Durch den Wechsel von Tobias Hußmann ins Finanzressort ist die 58-jährige Lorertalerin ins Kabinett aufgerückt und leitet das Staatsministerium für soziale Angelegenheiten mit fünf Staatssekretären. Ihr Vorgänger hinterlässt ihr gut geordnete Verhältnisse in der Sozialgesetzgebung.
Zuständig für: Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit und möglicherweise Verbraucherschutz.
Nach der Kabinettssitzung wird am frühen Nachmittag mit einer ersten Regierungserklärung des Staatskanzlers gerechnet.
Samstag, 8. Februar 2014
EIL | Königskamp erneut Staatskanzler
FSB. Der bisherige Staatskanzler Sebastian Königskamp (SLP) ist vom Senat mit großer Mehrheit bestätigt und von Staatspräsident Landerberg vereidigt. Königskamp wurde mit 134 Stimmen bei 90 Nein-Stimmen und einer Enthaltung gewählt, die Mehrheit galt bereits im Vorraus als sicher, da die SLP über eine Mehrheit von 135 der 225 Sitze verfügt.
Während der Sitzung sorgte ein Abgeordneter der Opposition für einen Eklat: Hermann Schwertfeger (UBK) nutzte die Auszählungspause, während der die Sitzung eigentlich unterbrochen war, um harsche Kritik am Verhalten der Mehrheitsfraktion zu üben, die eher abstrus ausfiel und darin ihren Aufhänger fand, dass Königskamp, der nicht als SLP-Spitzenkandidat angetreten war und nach eigenem Bekunden ursprünglich nicht vorgehabt hatte, sich erneut wählen zu lassen, in die Spur musste, nachdem die bisherige Justizministerin Rebecca Runge (SLP), aus persönlichen Gründen nach der Wahl angekündigt hatte, dieses Amt nicht anzustreben.
Schwertfeger sagte in seiner Rede, für die er durch den amtierenden Senatspräsidenten Lammert (ebenfalls UBK) gerügt wurde, unter anderem: "Liebe Frau Runge, die einzige Unverschämtheit, die heute hier im Plenum begangen worden [ist], ist von Ihnen begangen worden, als sie Herr[n] Sebastian Königskamp, den Staatskanzler, zu Wiederwahl vorgeschlagen haben. Sie denken, man meint, dass Herr Königskamp das Kabinett regiert, so wird es nicht sein, die eigentliche Strippenzieherin hinter ihrem Parteikollegen und Staatskanzler sind Sie."
Dieser Vorwurf wurde von hochrangigen SLP-Vertretern als "lächerlich und peinlich" bezeichnet, Schwertfeger sei wohl im Suff gewesen oder leide unter einer Störung. Die Regierungserklärung des Staatskanzlers steht noch aus
Die Amtseinführung und Ernennung der Minister wird in der kommenden Woche stattfinden, wie das Staatspräsidialamt verlauten lies.
Während der Sitzung sorgte ein Abgeordneter der Opposition für einen Eklat: Hermann Schwertfeger (UBK) nutzte die Auszählungspause, während der die Sitzung eigentlich unterbrochen war, um harsche Kritik am Verhalten der Mehrheitsfraktion zu üben, die eher abstrus ausfiel und darin ihren Aufhänger fand, dass Königskamp, der nicht als SLP-Spitzenkandidat angetreten war und nach eigenem Bekunden ursprünglich nicht vorgehabt hatte, sich erneut wählen zu lassen, in die Spur musste, nachdem die bisherige Justizministerin Rebecca Runge (SLP), aus persönlichen Gründen nach der Wahl angekündigt hatte, dieses Amt nicht anzustreben.
Schwertfeger sagte in seiner Rede, für die er durch den amtierenden Senatspräsidenten Lammert (ebenfalls UBK) gerügt wurde, unter anderem: "Liebe Frau Runge, die einzige Unverschämtheit, die heute hier im Plenum begangen worden [ist], ist von Ihnen begangen worden, als sie Herr[n] Sebastian Königskamp, den Staatskanzler, zu Wiederwahl vorgeschlagen haben. Sie denken, man meint, dass Herr Königskamp das Kabinett regiert, so wird es nicht sein, die eigentliche Strippenzieherin hinter ihrem Parteikollegen und Staatskanzler sind Sie."
Dieser Vorwurf wurde von hochrangigen SLP-Vertretern als "lächerlich und peinlich" bezeichnet, Schwertfeger sei wohl im Suff gewesen oder leide unter einer Störung. Die Regierungserklärung des Staatskanzlers steht noch aus
Die Amtseinführung und Ernennung der Minister wird in der kommenden Woche stattfinden, wie das Staatspräsidialamt verlauten lies.
Samstag, 24. August 2013
[EIL] Brand in Moschee in Trübergen
ST. NINA. Bei einem Brand in einer Moschee in der trübergischen Kleinstadt Illigen starb am Abend ein Mann, der sich in dem Lagerhaus, das der muslimischen Gemeinde als Gotteshaus diente, aufgehalten hatte, an den Folgen seiner Verletzungen, zwei Feuerwehrmänner sind zur Stunde noch unter Trümmern eines herabgestürzten Daches begraben. Die Sicherheitsbehörden schließen offiziell Brandstiftung nicht aus, nach Informationen des BK hat der Staatsdienst für innere Sicherheit die Ermittlungen an sich gezogen, nachdem Spuren von Benzin gefunden wurden.
Bereits am frühen Abend sprach Staatskanzler Königskamp (SLP) in einem kurzen Statement der Gemeinde sein Mitgefühl aus und wünschte dem damals noch um sein Leben ringenden Verletzten eine schnelle Genesung. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt.
Der BK bleibt für Sie dran.
Bereits am frühen Abend sprach Staatskanzler Königskamp (SLP) in einem kurzen Statement der Gemeinde sein Mitgefühl aus und wünschte dem damals noch um sein Leben ringenden Verletzten eine schnelle Genesung. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt.
Der BK bleibt für Sie dran.
Donnerstag, 8. August 2013
[EIL] Koalition perfekt - Bergen hat eine neue Regierung
FSB. Lange hat es gedauert, doch dann ging alles sehr schnell: Vor über einem Monat hat Bergen gewählt, nun, nach vermeintlich zähem Ringen, ist die neue Regierung perfekt. Die LD, die neuerdings wieder unter dem Namen der bergischen Traditionspartei SPB firmiert, sitzt nun auf der Oppositionsbank, ein Duo aus SLP und UBK wird die Regierung stellen. Das gaben heute am frühen Nachmittag die Spitzen beider Parteien in einer knappen Pressemitteilung bekannt.
Das Regierungsprogramm: Innere Sicherheit erhöhen, Reform von Sozialstaat, Wirtschaftsrecht und Verwaltung, Steuersenkungen - und eine Verfassungsreform im Bezug auf die Kompetenzen des Staatspräsidenten.
Ein strammes Regierungsprogramm für die nächsten vier Monate, voraussichtlich also bis Mitte Dezember.
Der Kurier bleibt für Sie dran!
Das Regierungsprogramm: Innere Sicherheit erhöhen, Reform von Sozialstaat, Wirtschaftsrecht und Verwaltung, Steuersenkungen - und eine Verfassungsreform im Bezug auf die Kompetenzen des Staatspräsidenten.
Ein strammes Regierungsprogramm für die nächsten vier Monate, voraussichtlich also bis Mitte Dezember.
Der Kurier bleibt für Sie dran!
Samstag, 29. Juni 2013
LIVE | Senatswahl im Ticker
FSB. Der Tag der Entscheidung: Heute endet die Wahl zum 226. Senat der Republik Bergen. Der BK ist für Sie live dabei in der Hauptstadt.
20.00 Uhr: Mit der letzten Hochrechnung vor Verkündung des Endergebnisses kommen wir auf folgende Sitzverteilung: SLP 104 (1 Überhangmandat) - UBK 70 - LD 51 (Mehrheit bei 114 Sitzen)
18.57 Uhr: Nach Auskunft des Wahlamtes sind mittlerweile 75 % der Stimmen ausgezählt worden.
18.45 Uhr: Begeisterung herrscht indes nur bei der UBK, die es aus dem Stand schaffte, die Regierungspartei hinter sich zu lassen, wenn man den Hochrechnungen traut. Die Stimmung bei der SLP ist zwar gut, insgeheim mag aber wohl der Wunsch nach der Mehrheit einen leicht bitteren Beigeschmack hinterlassen.
Die LD, die absolut keinen Grund zum Feiern hat, scheint allerdings das Desaster schon ein wenig vorausgeahnt zu haben, denn auch wirkliche Trauer ist nicht zu beobachten...
18.09 Uhr: Wir haben für Sie nachgerechnet und kommen anhand der Hochrechnungen auf folgendes, bereinigtes Zwischenergebnis:
SLP 45,5 % - UBK 30,53 % - LD - 21,98 % - Sonstige 2,44 %
Im Senat ergäbe das folgende Sitzverteilung:
SLP 104 - UBK 70 - LD 51 (Mehrheit: 113)
18.00 Uhr: Vor gut 100 Minuten schlossen die letzten Wahllokale, nach Auskunft des Wahlamtes sind etwa 43 Prozent der Stimmen bereits ausgezählt und gemeldet.
17.31 Uhr: Die nächsten Prognosen treffen ein: Jubel nur bei der UBK, die LD mit starkem Verlust (im Vergleich zum SD-Bündnis), SLP mit starkem Zugewinn, aber ohne Mehrheit.
16:23 Uhr: Die ersten Prognosen sprechen von einer Wahlbeteiligung von etwa 85 %, die SLP bei knapp 39%, UBK 31%, LD 25%, Sonstige 5%...
16:22 Uhr: Vor wenigen Minuten schlossen die letzten Wahllokale, in kürze ist mit den ersten Hochrechnungen zu rechnen.
16:18 Uhr: Ebenfalls fehlt die zweitstärkste Partei der letzten Wahl, die NÖPB, die nach nur einer Legislaturperiode vor kurzem ihre Selbstauflösung beschloss, angeblich, weil man einer Übernahme durch NFK-Terroristen zuvorkommen wollte.
16:16 Uhr: Nicht mit dabei sind das exzentrische LABOUR-Bündnis, das bei der letzten Wahl noch drittstärkste Kraft geworden war und nun von seiner eigenen Weltsicht zerfleischt wurde, da die Gegner des geschlossenen Konkordats zwischen Bergen und dem Heiligen Stuhl ihre Niederlage nicht verkraften konnten und auswanderten und so neben weiteren Streitereien in der Partei die Aufstellung einer Liste verunmöglichsten, sowie die traditionsreiche SPB.
Dieser gelang es auch nach drei Tagen Mamutsitzung nicht, Flügelkämpfe beizulegen und gemeinsam eine Liste aufzustellen, sodass man schließlich aufgab.
16:07 Uhr: Doch auch die UBK, die einzige alternative zu der sonst linken bzw. mitte-linken Ausrichtung der LD und der SLP, hat mit klaren Aussagen im Wahlkampf sicherlich punkten können, zumal Sicherheit momentan das Thema im terrorgeplagten Bergen ist. Spitzenkandidat Waldheim, Senatspräsident a.D. und der älteste Spitzenkandidat im Feld, gilt als moderat und hat es geschafft, die Partei auf einen Kurs zu führen, der die Mitte nicht verprellt. Nach einer Legislaturperiode Pause und einer nicht gerade ruhmreichen Regierungszeit davor hat die Partei ihre Personalprobleme gelöst und ist nun nach eigener Ansicht bereit für große Rollen.
16:01 Uhr: Bei der SLP hingegen sieht es besser aus: Vor vier Monaten noch abgestraft in der Opposition gelandet, haben Sie nun die Chance, stärkste Kraft zu werden und vielleicht auch wieder zu regieren, der guten Oppositionsarbeit sei Dank. Spitzenkandidaten Königskamp und Runge, ersterer mit Regierungserfahrung, letztere für ihre gute erste Mandatsperiode im Senat mit guter Rhetorik und Sachverstand weithin gelobt, gaben sich auf der Wahlversammlung kämpferisch und forderten den Wechsel für Bergen, der nicht unwahrscheinlich ist.
15:55 Uhr: Blicken wir einmal auf die Ausgangslage: Die LD hat einen tragischen Abstieg hinter sich: Bei der letzten Wahl noch als Bündnis aus spe/SPB stärkste Kraft, die Regierungsführung mehr als unglücklich, nach der Auflösung des Bündnisses zweimal umbenannt und nun erneut angeführt vom zurückgetretenen und weitgehend glücklosen, momentan nach einem Attentat schwer verletzten Staatskanzler Blumbach, der alles andere als geglänzt hat, in diesen letzten vier Monaten und gegen den zudem auch noch von Staatsanwälten wegen Anstiftung zum Mord an 7 mutmaßlichen Terroristen ermittelt wird. Denkbar schlechte Ausgangslage also.
15:50 Uhr: Noch ist es ruhig hier in Bergen, doch in wenigen Minuten legen die großen Parteien los mit ihren Wahlpartys, die bisweilen emotional werden könnten.
15:40 Uhr: Willkommen, liebe Leser, in der Hauptstadt. Mein Name ist Louis Wüst und ich werde Sie heute auf dem laufenden halten.
20.00 Uhr: Mit der letzten Hochrechnung vor Verkündung des Endergebnisses kommen wir auf folgende Sitzverteilung: SLP 104 (1 Überhangmandat) - UBK 70 - LD 51 (Mehrheit bei 114 Sitzen)
18.57 Uhr: Nach Auskunft des Wahlamtes sind mittlerweile 75 % der Stimmen ausgezählt worden.
18.45 Uhr: Begeisterung herrscht indes nur bei der UBK, die es aus dem Stand schaffte, die Regierungspartei hinter sich zu lassen, wenn man den Hochrechnungen traut. Die Stimmung bei der SLP ist zwar gut, insgeheim mag aber wohl der Wunsch nach der Mehrheit einen leicht bitteren Beigeschmack hinterlassen.
Die LD, die absolut keinen Grund zum Feiern hat, scheint allerdings das Desaster schon ein wenig vorausgeahnt zu haben, denn auch wirkliche Trauer ist nicht zu beobachten...
18.09 Uhr: Wir haben für Sie nachgerechnet und kommen anhand der Hochrechnungen auf folgendes, bereinigtes Zwischenergebnis:
SLP 45,5 % - UBK 30,53 % - LD - 21,98 % - Sonstige 2,44 %
Im Senat ergäbe das folgende Sitzverteilung:
SLP 104 - UBK 70 - LD 51 (Mehrheit: 113)
18.00 Uhr: Vor gut 100 Minuten schlossen die letzten Wahllokale, nach Auskunft des Wahlamtes sind etwa 43 Prozent der Stimmen bereits ausgezählt und gemeldet.
17.31 Uhr: Die nächsten Prognosen treffen ein: Jubel nur bei der UBK, die LD mit starkem Verlust (im Vergleich zum SD-Bündnis), SLP mit starkem Zugewinn, aber ohne Mehrheit.
16:23 Uhr: Die ersten Prognosen sprechen von einer Wahlbeteiligung von etwa 85 %, die SLP bei knapp 39%, UBK 31%, LD 25%, Sonstige 5%...
16:22 Uhr: Vor wenigen Minuten schlossen die letzten Wahllokale, in kürze ist mit den ersten Hochrechnungen zu rechnen.
16:18 Uhr: Ebenfalls fehlt die zweitstärkste Partei der letzten Wahl, die NÖPB, die nach nur einer Legislaturperiode vor kurzem ihre Selbstauflösung beschloss, angeblich, weil man einer Übernahme durch NFK-Terroristen zuvorkommen wollte.
16:16 Uhr: Nicht mit dabei sind das exzentrische LABOUR-Bündnis, das bei der letzten Wahl noch drittstärkste Kraft geworden war und nun von seiner eigenen Weltsicht zerfleischt wurde, da die Gegner des geschlossenen Konkordats zwischen Bergen und dem Heiligen Stuhl ihre Niederlage nicht verkraften konnten und auswanderten und so neben weiteren Streitereien in der Partei die Aufstellung einer Liste verunmöglichsten, sowie die traditionsreiche SPB.
Dieser gelang es auch nach drei Tagen Mamutsitzung nicht, Flügelkämpfe beizulegen und gemeinsam eine Liste aufzustellen, sodass man schließlich aufgab.
16:07 Uhr: Doch auch die UBK, die einzige alternative zu der sonst linken bzw. mitte-linken Ausrichtung der LD und der SLP, hat mit klaren Aussagen im Wahlkampf sicherlich punkten können, zumal Sicherheit momentan das Thema im terrorgeplagten Bergen ist. Spitzenkandidat Waldheim, Senatspräsident a.D. und der älteste Spitzenkandidat im Feld, gilt als moderat und hat es geschafft, die Partei auf einen Kurs zu führen, der die Mitte nicht verprellt. Nach einer Legislaturperiode Pause und einer nicht gerade ruhmreichen Regierungszeit davor hat die Partei ihre Personalprobleme gelöst und ist nun nach eigener Ansicht bereit für große Rollen.
16:01 Uhr: Bei der SLP hingegen sieht es besser aus: Vor vier Monaten noch abgestraft in der Opposition gelandet, haben Sie nun die Chance, stärkste Kraft zu werden und vielleicht auch wieder zu regieren, der guten Oppositionsarbeit sei Dank. Spitzenkandidaten Königskamp und Runge, ersterer mit Regierungserfahrung, letztere für ihre gute erste Mandatsperiode im Senat mit guter Rhetorik und Sachverstand weithin gelobt, gaben sich auf der Wahlversammlung kämpferisch und forderten den Wechsel für Bergen, der nicht unwahrscheinlich ist.
15:55 Uhr: Blicken wir einmal auf die Ausgangslage: Die LD hat einen tragischen Abstieg hinter sich: Bei der letzten Wahl noch als Bündnis aus spe/SPB stärkste Kraft, die Regierungsführung mehr als unglücklich, nach der Auflösung des Bündnisses zweimal umbenannt und nun erneut angeführt vom zurückgetretenen und weitgehend glücklosen, momentan nach einem Attentat schwer verletzten Staatskanzler Blumbach, der alles andere als geglänzt hat, in diesen letzten vier Monaten und gegen den zudem auch noch von Staatsanwälten wegen Anstiftung zum Mord an 7 mutmaßlichen Terroristen ermittelt wird. Denkbar schlechte Ausgangslage also.
15:50 Uhr: Noch ist es ruhig hier in Bergen, doch in wenigen Minuten legen die großen Parteien los mit ihren Wahlpartys, die bisweilen emotional werden könnten.
15:40 Uhr: Willkommen, liebe Leser, in der Hauptstadt. Mein Name ist Louis Wüst und ich werde Sie heute auf dem laufenden halten.
Dienstag, 25. Juni 2013
EIL | Ermittlungen wegen Mordes gegen Staatskanzler Blumbach?
FSB. Wie der KURIER aus gut informierten Kreisen der Senatsverwaltung erfuhr, hat die Generalstaatsanwaltschaft der Republik Bergen wohl die Aufhebung der Immunität des Staatskanzlers Andreas Blumbach (LD), die diesen als Senator schützt, beantragt.
Angeblich geht es dabei um eine Äußerung des Regierungschefs im Senat im Bezug auf die Frage eines Senators, ob er die Tötung von sieben mutmaßlichen Terroristen angeordnet habe, die in kurze Gegenstand eines Untersuchungsausschusses sein wird.
Blumbach sagte:
Abzuwarten bleibt, wie der Senat, der einer Aufhebung mit 2/3-Mehrheit zustimmen muss, reagieren wird. Eine Ablehnung angesichts der schwere des Vorwurfes scheint beinahe undenkbar.
Für Blumbach jedenfalls könnte dies eine sehr unangenehme Zeit werden, gerade jetzt in der Wahlzeit, jedoch weniger ein Angriff vom politischen Gegner, denn aus Kreisen der SLP erfuhr unsere Redaktion, kein Politiker der Partei habe diese Anzeige erstattet.
Wir werden für Sie weiter berichten
Angeblich geht es dabei um eine Äußerung des Regierungschefs im Senat im Bezug auf die Frage eines Senators, ob er die Tötung von sieben mutmaßlichen Terroristen angeordnet habe, die in kurze Gegenstand eines Untersuchungsausschusses sein wird.
Blumbach sagte:
" Natürlich habe ich mich hinter mein Land gestellt und es verteidigt. Zögern wäre der größte Fehler gewesen, den der SIS hätte tun können. Gott sei Dank tat sie das auch nicht. "Für den ermittelnden Generalstaatsanwalt schien diese Aussage Anlass genug für weitere Nachforschungen zu sein, wohl zu Recht, denn auf Anstiftung zum Mord steht in Bergen die gleiche Strafe wie auf Mord selbst - lebenslange Haft.
Abzuwarten bleibt, wie der Senat, der einer Aufhebung mit 2/3-Mehrheit zustimmen muss, reagieren wird. Eine Ablehnung angesichts der schwere des Vorwurfes scheint beinahe undenkbar.
Für Blumbach jedenfalls könnte dies eine sehr unangenehme Zeit werden, gerade jetzt in der Wahlzeit, jedoch weniger ein Angriff vom politischen Gegner, denn aus Kreisen der SLP erfuhr unsere Redaktion, kein Politiker der Partei habe diese Anzeige erstattet.
Wir werden für Sie weiter berichten
Donnerstag, 20. Juni 2013
Ehemaliger Staatspräsident Lacroix verstorben
FSB. Lange war es still um ihn, doch nun herrscht traurige Gewissheit: Saatspräsident a.D. Onfroi Lacroix (✝ 48), der Ende März bei einem Anschlag der NFK schwer verletzt wurde, ist heute im Militärklinikum Port Cartier gestorben.
Staatspräsident Landerberg äußerte sich tief betroffen und ordnete Halbmastbeflaggung für die nächsten Tage an.
Aus Kreisen des Klinikums verlautete mittlerweile, der Tod könne wohl möglich durch einen Behandlungsfehler verursacht sein, offizielle Stellungnahmen von Seiten der Ärzte gibt es nicht, die Obduktion läuft zur Stunde.
Nach früheren Angaben des Klinikums habe sich Lacroix, der nach bisheriger Einschätzung an multiplen Organversagen gestorben sein soll, seit Ende März im Koma befunden, mit ungewisser Prognose.
Mittwoch, 1. Mai 2013
Glosse | Abstimmung mit dem Mund
von Bernhard Greiner
Anderswo wird in Parlamenten mit Handzeichen abgestimmt, in Bergen demnächst wohl durch elektronische Systeme - in ganz Bergen? - Nein!
Ein von unbeugsamen Senatoren besetzter Ausschuss hat da ganz andere Ideen. Und das Leben für diesen Ausschuss ist nicht leicht, müsste man meinen, denn nachdem eine andere unbeugsame Gruppe von Senatoren, auch Fraktion, in diesem Fall LABOUR-Fraktion genannt, sich erdreistet hatte, erneut einen von der Mehrheit der Volksvertreter wohl für lächerlich befundenen Antrag (in diesem Fall das "Bergische Geldgesetz") einzubringen, müssen sich die Ausschussmitglieder der anderen Fraktionen wohl maßlos darüber geärgert haben, in ihrer Partylaune gestört zu werden.
So kam es zu einer insgeheimen Abstimmung mit dem Mund, besser gesagt mit Lebensmitteln, denn gerüstet wie für eine Kinovorstellung trafen Senatoren mit Popkorn, Nachos, Chips und allerlei anderen Genussmitteln ein - insgeheim sicher auch eine Art der Meinungsbekundung. Da bleibt nur noch eins zu sagen: "Mahlzeit!"
Anderswo wird in Parlamenten mit Handzeichen abgestimmt, in Bergen demnächst wohl durch elektronische Systeme - in ganz Bergen? - Nein!
Ein von unbeugsamen Senatoren besetzter Ausschuss hat da ganz andere Ideen. Und das Leben für diesen Ausschuss ist nicht leicht, müsste man meinen, denn nachdem eine andere unbeugsame Gruppe von Senatoren, auch Fraktion, in diesem Fall LABOUR-Fraktion genannt, sich erdreistet hatte, erneut einen von der Mehrheit der Volksvertreter wohl für lächerlich befundenen Antrag (in diesem Fall das "Bergische Geldgesetz") einzubringen, müssen sich die Ausschussmitglieder der anderen Fraktionen wohl maßlos darüber geärgert haben, in ihrer Partylaune gestört zu werden.
So kam es zu einer insgeheimen Abstimmung mit dem Mund, besser gesagt mit Lebensmitteln, denn gerüstet wie für eine Kinovorstellung trafen Senatoren mit Popkorn, Nachos, Chips und allerlei anderen Genussmitteln ein - insgeheim sicher auch eine Art der Meinungsbekundung. Da bleibt nur noch eins zu sagen: "Mahlzeit!"
Montag, 22. April 2013
Kurz notiert | Landerberg vereidigt
FSB. Gestern Abend um 18.00 Uhr ist der vor gut zehn Tagen ins Amt gewählte Staatspräsident Dr. Lukas Landerberg vereidigt worden. Er tritt damit die Nachfolge Onfroi Lacroix an, der wiederum ihn vor einem guten halben Jahr ins Amt gefolgt war.
Landerberg, der von mehr als 2/3 der Wähler als einziger Kandidat im ersten Wahlgang gewählt wurde, ist nach Angaben des Präsidialamtes bereits vor seiner Vereidigung in seinen Amtssitz, die Villa Röder im Herzen der Hauptstadt eingezogen. Sein Amtsvorgänger Lacroix ist derweil weiterhin mit unbekanntem Zustand im Militärklinikum Port Cartier in Behandlung, in das er nach einem Attentat vor fast drei Wochen eingeliefert wurde.
Landerberg wird seine Amtszeit laut Angaben eines Sprechers unter anderem mit Gesprächen mit Staatskanzler und Ministern beginnen.
Landerberg, der von mehr als 2/3 der Wähler als einziger Kandidat im ersten Wahlgang gewählt wurde, ist nach Angaben des Präsidialamtes bereits vor seiner Vereidigung in seinen Amtssitz, die Villa Röder im Herzen der Hauptstadt eingezogen. Sein Amtsvorgänger Lacroix ist derweil weiterhin mit unbekanntem Zustand im Militärklinikum Port Cartier in Behandlung, in das er nach einem Attentat vor fast drei Wochen eingeliefert wurde.
Landerberg wird seine Amtszeit laut Angaben eines Sprechers unter anderem mit Gesprächen mit Staatskanzler und Ministern beginnen.
Donnerstag, 21. März 2013
Der (gescheiterte) Wandel für Bergen
von Doreen Müller-Vernhauser
FSB. Großspurig forderten die beiden Politiknewcomer-Partein spe/SPB und NÖPB den Wandel für Bergen und wollten ihn in der Figur des Andreas Blumbach (spe, 32) realisieren.
Zunächst schien das auch zu funktionieren, Blumbach wurde Staatskanzler, das Glück blieb ihm aber nicht lange hold: Die nachfolgenden Wochen sind eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Der Kurier listet fünf der Gründe auf, warum der Wandel gescheitert ist.
Erstens: Direkt in seiner ersten Rede sagte der Staatskanzler: "Ja, wir werden neue Schulden aufnehmen müssen, und ja, die Schulden könnten vielleicht nicht gut in der Zukunft sein, aber unser Land zeigt eine Tendenz des schwächerwerdenden Wirtschaftswachstums, und wir wollen es nicht hinnehmen." - Schulden aufnehmen, obwohl doch die Vorgängerregierung davon spricht, einen druckfertigen Haushalt mit enormem Überschuss erstellt zu haben, ist vielleicht keine so gute Idee, vor allem nicht dann, wenn man sich der Folgen für die Zukunft bewusst ist und schwerlich bereits eine Bestandsaufnahme durchgeführt haben kann.
Zweitens: Das Außenministerium ist in vielen Ländern ein sehr prestigeträchtiges, in Bergen wird es meist dem Staatspräsidenten überlassen. Nicht so im Kabinett Blumbach. Ein gutes Zeichen, könnte man meinen, aber schon die Oma pflegte zu sagen, man möge doch prüfen, bevor man sich binde, eine Aufgabe, die der Staatskanzler wohl nicht erledigt hat, denn Staatsminister Werner Müller scheint in seinem Amt entweder völlig überfordert oder aber ziemlich lustlos, denn er wurde in keinster Weise aktiv, es auszuführen und verlor dann gestern zu allem Überfluss auch noch sein Senatsmandat wegen Nichterfüllung der Amtspflichten, sprich Abwesenheit bei allen Sitzungen der letzten Wochen.
Drittens: Die neue Staatsregierung wird aktiv. Toll, mag sich der oberflächliche Betrachter denken, aber einen Beigeschmack hat es trotzdem: Staatskanzler Blumbach scheint sich seinen eigentlichen Aufgaben nicht bewusst und spielt lieber den "Überall-Zugleich-Töter": Persönlich vertritt er in allen großen Debatten, ob Ausschuss oder Plenum seine Fraktion, statt für die Regierung zu sprechen, oder aber er trennt beides sehr mangelhaft. Auf Dauer können damit die Fraktionsmitglieder der SDF nicht zufrieden sein, kommen sie doch gar nicht zu Wort. Und auch der Koalitionspartner wird sich ärgern, dass die Meinung einer Partei als Koalitionsmeinung scheinbar feststeht.
Zu allem Überfluss versuchte der Staatskanzler dann noch unlängst an der Moderation der Debatten und erhielt dafür von der Senatspräsidentin Wenger eine Zurechtweisung.
Viertens: Gesetze sind wichtig und manchmal ziemlich veraltet. Da ist es doch toll, wenn die Regierung sich kümmert und eine Novelle vorschlägt, so geschehen zum Beispiel beim Postleitzahlengesetz. Dieses wurde auch von der Opposition begrüßt, keine große Sache also. Bis - ja bis - der Staatskanzler, der sich mal wieder persönlich einschaltete und der Innenministerin ihre Arbeit abnahm und vorschlug, man möge einen Entwickler zu dem Gesetz befragen. Dieser Entwickler habe den Gesetzesentwurf maßgeblich mitgestaltet, er habe nämlich eine Software entwickelt, die die Einteilung in Postleitzahlengebiete ermöglicht habe.
Auch bis hier nichts ungewöhnliches, aber dann kommen die Fragen:
Wozu verursacht man Kosten durch die Anhörung eines Entwicklers, wenn das Gesetz breite Unterstützung erfährt?
Warum wird dieser Entwickler nach seiner Bewertung für den Entwurf gebeten, den er mehr oder weniger selbst verantwortet? Was erwartet man anderes als ein undifferenziertes Lob für die eigene Arbeit?
Und nicht zuletzt: Wie ist zu beurteilen, dass der Entwickler für eine Firma arbeitet, die der jetzige Staatskanzler Blumbach bis vor wenigen Wochen als Geschäftsführer leitete?
Einen faden Beigeschmack hat diese Angelegenheit ohne Zweifel und dem Betrachter stellt sich die Frage, ob man es hier gar mit einer mauschelnden Regierung zu tun hat.
Fünftens: Noch seltsamer wird es bei der geplanten Novelle des Notengesetzes. Nicht nur, dass das bestehende Gesetz keine größeren Lücken hat und das System bisher gut funktionierte, Finanzminister Schmied bringt auch noch fadenscheinige, ja abstruse Argumente vor und will von Kritik der Opposition wenig wissen.
Die Inverkehrbringung des Geldes soll nach dem Entwurf, der mehrfach überarbeitet wurde, ohne dabei nach Meinung der Opposition an Sinn zu gewinnen künftig der Staat, genauer die Parlamente, übernehmen, anstelle der Zentralbank. Zudem wird die Zentralbank ihrer Instrumente und ihres Vorstandes beraubt, künftig soll ein einziger Präsident arbeiten - nicht weiter tragisch, entmachtet wird die Zentralbank ja sowieso.
Schmied rechtfertigt den Entwurf mit einer fehlenden Regulation im Bankensektor, woran aber auch das Gesetz nichts ändern würde. Vielmehr, o nicht nur die Meinung der Opposition, würde das bestehende System dadurch zerstört, der Staat müsse mehr Geld ausgeben und erhielte eine Art Blankoscheck mit Zugang zur Notenpresse.
Plausible Argumente von der Regierung sind Fehlanzeige, stattdessen versucht man, die Debatte abzuwürgen, ohne Experten zu hören, nachdem man bereits die Bearbeitung durch den zuständigen Ausschuss mit der Koalitionsmehrheit gegen den Protest der SLP verhindert hatte.
Insgesamt können die nächsten Monate also heiter werden, der KURIER bleibt für Sie dran.
FSB. Großspurig forderten die beiden Politiknewcomer-Partein spe/SPB und NÖPB den Wandel für Bergen und wollten ihn in der Figur des Andreas Blumbach (spe, 32) realisieren.
Zunächst schien das auch zu funktionieren, Blumbach wurde Staatskanzler, das Glück blieb ihm aber nicht lange hold: Die nachfolgenden Wochen sind eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Der Kurier listet fünf der Gründe auf, warum der Wandel gescheitert ist.
Erstens: Direkt in seiner ersten Rede sagte der Staatskanzler: "Ja, wir werden neue Schulden aufnehmen müssen, und ja, die Schulden könnten vielleicht nicht gut in der Zukunft sein, aber unser Land zeigt eine Tendenz des schwächerwerdenden Wirtschaftswachstums, und wir wollen es nicht hinnehmen." - Schulden aufnehmen, obwohl doch die Vorgängerregierung davon spricht, einen druckfertigen Haushalt mit enormem Überschuss erstellt zu haben, ist vielleicht keine so gute Idee, vor allem nicht dann, wenn man sich der Folgen für die Zukunft bewusst ist und schwerlich bereits eine Bestandsaufnahme durchgeführt haben kann.
Zweitens: Das Außenministerium ist in vielen Ländern ein sehr prestigeträchtiges, in Bergen wird es meist dem Staatspräsidenten überlassen. Nicht so im Kabinett Blumbach. Ein gutes Zeichen, könnte man meinen, aber schon die Oma pflegte zu sagen, man möge doch prüfen, bevor man sich binde, eine Aufgabe, die der Staatskanzler wohl nicht erledigt hat, denn Staatsminister Werner Müller scheint in seinem Amt entweder völlig überfordert oder aber ziemlich lustlos, denn er wurde in keinster Weise aktiv, es auszuführen und verlor dann gestern zu allem Überfluss auch noch sein Senatsmandat wegen Nichterfüllung der Amtspflichten, sprich Abwesenheit bei allen Sitzungen der letzten Wochen.
Drittens: Die neue Staatsregierung wird aktiv. Toll, mag sich der oberflächliche Betrachter denken, aber einen Beigeschmack hat es trotzdem: Staatskanzler Blumbach scheint sich seinen eigentlichen Aufgaben nicht bewusst und spielt lieber den "Überall-Zugleich-Töter": Persönlich vertritt er in allen großen Debatten, ob Ausschuss oder Plenum seine Fraktion, statt für die Regierung zu sprechen, oder aber er trennt beides sehr mangelhaft. Auf Dauer können damit die Fraktionsmitglieder der SDF nicht zufrieden sein, kommen sie doch gar nicht zu Wort. Und auch der Koalitionspartner wird sich ärgern, dass die Meinung einer Partei als Koalitionsmeinung scheinbar feststeht.
Zu allem Überfluss versuchte der Staatskanzler dann noch unlängst an der Moderation der Debatten und erhielt dafür von der Senatspräsidentin Wenger eine Zurechtweisung.
Viertens: Gesetze sind wichtig und manchmal ziemlich veraltet. Da ist es doch toll, wenn die Regierung sich kümmert und eine Novelle vorschlägt, so geschehen zum Beispiel beim Postleitzahlengesetz. Dieses wurde auch von der Opposition begrüßt, keine große Sache also. Bis - ja bis - der Staatskanzler, der sich mal wieder persönlich einschaltete und der Innenministerin ihre Arbeit abnahm und vorschlug, man möge einen Entwickler zu dem Gesetz befragen. Dieser Entwickler habe den Gesetzesentwurf maßgeblich mitgestaltet, er habe nämlich eine Software entwickelt, die die Einteilung in Postleitzahlengebiete ermöglicht habe.
Auch bis hier nichts ungewöhnliches, aber dann kommen die Fragen:
Wozu verursacht man Kosten durch die Anhörung eines Entwicklers, wenn das Gesetz breite Unterstützung erfährt?
Warum wird dieser Entwickler nach seiner Bewertung für den Entwurf gebeten, den er mehr oder weniger selbst verantwortet? Was erwartet man anderes als ein undifferenziertes Lob für die eigene Arbeit?
Und nicht zuletzt: Wie ist zu beurteilen, dass der Entwickler für eine Firma arbeitet, die der jetzige Staatskanzler Blumbach bis vor wenigen Wochen als Geschäftsführer leitete?
Einen faden Beigeschmack hat diese Angelegenheit ohne Zweifel und dem Betrachter stellt sich die Frage, ob man es hier gar mit einer mauschelnden Regierung zu tun hat.
Fünftens: Noch seltsamer wird es bei der geplanten Novelle des Notengesetzes. Nicht nur, dass das bestehende Gesetz keine größeren Lücken hat und das System bisher gut funktionierte, Finanzminister Schmied bringt auch noch fadenscheinige, ja abstruse Argumente vor und will von Kritik der Opposition wenig wissen.
Die Inverkehrbringung des Geldes soll nach dem Entwurf, der mehrfach überarbeitet wurde, ohne dabei nach Meinung der Opposition an Sinn zu gewinnen künftig der Staat, genauer die Parlamente, übernehmen, anstelle der Zentralbank. Zudem wird die Zentralbank ihrer Instrumente und ihres Vorstandes beraubt, künftig soll ein einziger Präsident arbeiten - nicht weiter tragisch, entmachtet wird die Zentralbank ja sowieso.
Schmied rechtfertigt den Entwurf mit einer fehlenden Regulation im Bankensektor, woran aber auch das Gesetz nichts ändern würde. Vielmehr, o nicht nur die Meinung der Opposition, würde das bestehende System dadurch zerstört, der Staat müsse mehr Geld ausgeben und erhielte eine Art Blankoscheck mit Zugang zur Notenpresse.
Plausible Argumente von der Regierung sind Fehlanzeige, stattdessen versucht man, die Debatte abzuwürgen, ohne Experten zu hören, nachdem man bereits die Bearbeitung durch den zuständigen Ausschuss mit der Koalitionsmehrheit gegen den Protest der SLP verhindert hatte.
Insgesamt können die nächsten Monate also heiter werden, der KURIER bleibt für Sie dran.
Freitag, 15. März 2013
[Interview] mit Dr. Lukas Landerberg
Nach seiner Entführung und einer längeren Zeit auf der Hinterbank, plant
der ehemalige Staatspräsient Lukas Landerberg sein politisches
Comeback. Er will Amtsinhaber Lacroix das Präsidentenamt abnehmen. Frank
Grunewald sprache für den BERGERNER KURIER mit Landerberg über seine
Motivation, seine politischen Ziele und die Vergangenheit.
Guten Tag Herr Landerberg. Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Nach Ihrer Entführung war es ruhig um sie geworden. Im Senat waren Sie ein Hinterbänkler, der anderen Politikern den Vortritt ließ. Was hat Sie dazu bewegt nun mit ihrer Präsidentschaftskandidatur in die erste Reihe zurückzukehren?
Landerberg: Guten Tag Herr Grunewald. Nun, ich habe mich zurückgehalten, weil ich eine Pause brauchte. Sie verstehen sicher, dass man noch so einem Ereignis Klarheit darüber bekommen muss, wie es weitergehen soll. Als man mich dann bat, für den Senat zu kandieren, habe ich zugesagt weil ich merkte, dass ich noch immer dieses Feuer in mir habe und immer hatte: Die Begeisterung für Politik. Allerdings habe ich den Eindruck, meinem Land an anderer Stelle besser dienen zu können, deswegen habe ich mich nach Gesprächen mit meiner Familie entschlossen, für das Amt des Staatspräsidenten zu kandidieren.
Mit welchem Programm treten Sie zu dieser Wahl an?
Landerberg: Nun, im großen und ganzen möchte ich so agieren, wie ich es auch beim letzten Mal getan habe: Ich möchte den Dialog suchen mit verschiedenen Gruppen, aktive und entschlossene Außenpolitik betreiben, Denkanstöße für unser Land geben und sicher auch gemeinsam mit der Regierung und den Parteien dafür sorgen, dass es überall in unserem Land voran geht. Dennoch glaube ich, gleichwohl wir einen sehr starken Präsidenten haben, dass es schöner wäre, wenn ich nicht über einen sehr langen Zeitraum gebunden wäre mit Aufgaben anderer Staatsorgane, die diese nicht erledigen, wie damals leider im Senatspräsidium. Sicher, diese Aufgabe muss gemacht werden, aber sie macht sich leichter, wenn man vom Senat gewählt wurde.
Das alles klingt - mit Verlaub - noch Recht allgemein. Was konkret würden Sie anders als Herr Lacroix machen?
Landerberg: Das ist eine sehr konkrete Frage. Ich glaube, Herr Lacroix und ich hatten und haben eine ganz andere Art, dieses Amt zu führen. Ich persönlich hätte zum Beispiel viel stärker versucht, mit der SDR Gespräche zu führen, sei es wegen eines bergischen Staatsbürgers dort oder auch wegen der momentan noch andauernden Situation mit den Schiffen. Wir haben zwar nun ein Beistandsabkommen mit Fuchsen, aber ansonsten erinnere ich mich an keine großen Akzente in der Außenpolitik. Ich habe Herrn Lacroix auf eine Auslandsreise begleiten dürfen, eben dorthin, er schien mir sehr an sachorientierten Gesprächen interessiert. Aber sei es nun die Pflege bestehender Verbindungen oder das Knüpfen neuer, was ja mit Barnstorvia versucht wurde, da hätte ich gerne mehr gesehen - und sei es nur kommunikativ, wenn man sich auf keinen Vertrag festlegen wollte. Ebenso habe ich klare Worte zum Konkordat vermisst, was nun ja schon seit langer Zeit im Senat liegt.
Bergen ist ja traditionell eine eher autarkes Land. Wenige Politiker sind bisher auf dem internationalen Parkett aufgefallen. Derzeit laufen allerdings Verhandlungen zur Gründung einer völkerrechtlichen Organisation in unserem Land. Wo soll sich die Republik ihrer Ansicht nach strategisch verordnen? Welche wirtschaftlichen und militärischen Bündnisse sollen wir eingehen? Und auf welche Partner sollen wir setzen?
Landerberg: Ja, das stimmt, Bergen war sehr lange Zeit wenig diplomatisch vertreten und wir haben oft unser eigenes Süppchen gekocht, wie man so schön sagt. Diese Gespräche sind allerdings ein Meilenstein und ich freue mich, dass sie in Bergen stattfinden können und ich mich an ihnen beteiligen darf. Leider haben wir ja bisher noch keine Ergebnisse erzielt, das ist aber nichts verwunderliches, manche Dinge brauchen Zeit. Das diese Gespräche in Bergen stattfinden, ist auch ein Signal dafür, dass wir uns bemühen, mehr in der Welt aktiv zu werden. Das halte ich durhaus für richtig und hier muss ich Staatspräsident Lacroix loben. Loben für den Mut, diesen Gipfel einzuberufen, Mut, die Welt voranbringen zu wollen. Für Bergen selbst sehe ich die Zukunft ganz klar inter- und multinational. Wir sollten hier vor allem versuchen, mit bisherigen Partnern weiterzuarbeiten, sei es Fuchsen, Dreibürgen, Andro oder auch der Nordmark. Wir tun gut daran, uns einzubringen. Aber wir sollten uns auch bewusst sein, dass wir für die Werte unserer Verfassung, die Menschenrechte, die Freiheit und die Demokratie Verantwortung tragen.
Wie sieht es mit der Sicherheitslage unseres Landes aus? Vor einigen Monaten wären wir fast in einen internationalen Konflikt hineingeraten als Kriegsschiffe der SDR in unsere Hoheitsgewässer eindrangen. Sind wir militärisch gut genug aufgestellt, um uns zu verteidigen? Welche Bündnispolitik sollten wir hinsichtlich unserer Verteidigung fahren.
Landerberg: Nun, auch hier halte ich eine Zusammenarbeit mit Dreibürgen, der Nordmark und Andro für sinnvoll, die ich in der Vergangenheit als gute Partner erlebt habe. Fuchsen ist ja militärisch eher zurückhaltend. Bergen ist nach meiner Einschätzung militärisch sicherlich gutes Mittelmaß. Wir haben eine gute Armee, aber wir müssen und bewusst sein: Wenn es wirklich zu einem Konflikt mit der SDR kommen sollte, was ich nicht hoffe, so sind wir auf Unterstützung angewiesen, um das in angemessener Art und Weise zu entschärfen, also ohne gleich aufs Maximum zu gehen. Einfach deshalb, weil die SDR vollkommen hochgerüstet ist. Unser vorrangiges Ziel soll und muss aber immer die diplomatische Lösung sein.
Herr Landerberg, lassen Sie uns das Thema wechseln und über Innenpolitik sprechen. Ihre ehemalige Partei hat bei der vergangenen Wahl eine herbe Niederlage eingesteckt und ist nun auf die Oppositionsbank verbannt. Welche Ursachen sehen Sie hierfür? Hat die SLP auf die falschen Theme gesetzt oder fehlen ihr die Köpfe?
Landerberg: Nun, Sie werden sicher verstehen, Herr Grunewald, dass ich das parteipolitische nicht unbedingt breittreten möchte. Ich lasse meine Parteimitgliedschaft ruhen, um unabhängig zu sein davon. Allerdings haben wir bei der letzten Wahl erlebt, dass viele neue Parteien viel erreicht haben oder alte Parteien erstarkt sind. Hinzu kommt natürlich, dass die SLP gelitten hat unter den Fehlern des Koalitionspartners.
Dafür haben wir nun eine neue rot-grüne Regierung mit der sie gegebenenfalls als Staatspräsident zusammenarbeiten müssten. Glauben Sie, dass ihr früheres Parteibuch, eine Auswirkung auf diese Zusammenarbeit haben wird?
Landerberg: Ich versuche das zu trennen und ich glaube, dass die Bürgerinnen und Bürger bereits während meiner letzten Amtszeit Gelegenheit hatten, zu erkennen, dass mir das gelungen ist. Ich habe kein Problem damit, mit anderen Parteien zusammen zu arbeiten, auch wenn meine persönliche Ansicht vielleicht anders ist und ich denke, dass das auch eine gute Möglichkeit ist, unterschiedliche Meinungen auszutauschen. Dennoch ist man als Staatspräsident nicht einer Partei, sondern dem ganzen volk verpflichtet und dem werde ich nachkommen.
Welche Akzente wollen sie innenpolitisch als Präsident setzen?
Landerberg: Ich habe den Eindruck, dass wir einige Dinge angehen müssen, vor allem was Reformen angeht, sei es im Sozial- oder Wirtschaftsbereich, einige Gesetze sind dort überholungsbedürftig. Auch bin ich der Meinung, dass wir uns überlegen müssen, die Kompetenzen der Regionen neu zu ordnen. Zwar funktioniert unser politisches System recht gut, aber das ein oder andere ist sicher im kleineren besser zu lösen als im ganz großen. Insgesamt hoffe ich aber, mich in diesem Feld zurückhalten zu können. Die Staatsregierung ist schließlich unsere Regierung. Da bin ich als Staatspräsident eher derjenige, der Anstöße geben und beraten würde.
Gibt es Lehren die sie aus ihrer früheren Amtsperiode gezogen haben? Gibt es etwas, das sie heute völlig anders machen würden?
Landerberg: Abgesehen davon, entführt zu werden? - Ich glaube, ich neige oft dazu, ungeduldig zu sein. Das kann gut sein oder schlecht, aber ich denke, ich würde heute mehr Gelassenheit an den Tag legen. Ebenso würde ich mehr den Dialog suchen, aber auch stärker darauf bestehen, dass hier und dort die Arbeit gemacht wird.
Sie haben ihre Entführung angesprochen. Bis heute wurde die Öffentlichkeit über die Umstände dieses Verbrechens kaum informiert. Wilde Gerüchte über die Verwicklung der Geheimdienste kamen auf. Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse zu den Tätern, die sie mit uns teilen können?
Landerberg: Das ist Gegenstand parlamentarischer Untersuchungen und bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Man geht davon aus, dass es sich um eine Gruppe von radikalen Unabhängigkeitskämpfern in Noranda gehandelt hat.
Herr Landerberg, ich bedanke mich für das Interview.
Guten Tag Herr Landerberg. Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Nach Ihrer Entführung war es ruhig um sie geworden. Im Senat waren Sie ein Hinterbänkler, der anderen Politikern den Vortritt ließ. Was hat Sie dazu bewegt nun mit ihrer Präsidentschaftskandidatur in die erste Reihe zurückzukehren?
Landerberg: Guten Tag Herr Grunewald. Nun, ich habe mich zurückgehalten, weil ich eine Pause brauchte. Sie verstehen sicher, dass man noch so einem Ereignis Klarheit darüber bekommen muss, wie es weitergehen soll. Als man mich dann bat, für den Senat zu kandieren, habe ich zugesagt weil ich merkte, dass ich noch immer dieses Feuer in mir habe und immer hatte: Die Begeisterung für Politik. Allerdings habe ich den Eindruck, meinem Land an anderer Stelle besser dienen zu können, deswegen habe ich mich nach Gesprächen mit meiner Familie entschlossen, für das Amt des Staatspräsidenten zu kandidieren.
Mit welchem Programm treten Sie zu dieser Wahl an?
Landerberg: Nun, im großen und ganzen möchte ich so agieren, wie ich es auch beim letzten Mal getan habe: Ich möchte den Dialog suchen mit verschiedenen Gruppen, aktive und entschlossene Außenpolitik betreiben, Denkanstöße für unser Land geben und sicher auch gemeinsam mit der Regierung und den Parteien dafür sorgen, dass es überall in unserem Land voran geht. Dennoch glaube ich, gleichwohl wir einen sehr starken Präsidenten haben, dass es schöner wäre, wenn ich nicht über einen sehr langen Zeitraum gebunden wäre mit Aufgaben anderer Staatsorgane, die diese nicht erledigen, wie damals leider im Senatspräsidium. Sicher, diese Aufgabe muss gemacht werden, aber sie macht sich leichter, wenn man vom Senat gewählt wurde.
Das alles klingt - mit Verlaub - noch Recht allgemein. Was konkret würden Sie anders als Herr Lacroix machen?
Landerberg: Das ist eine sehr konkrete Frage. Ich glaube, Herr Lacroix und ich hatten und haben eine ganz andere Art, dieses Amt zu führen. Ich persönlich hätte zum Beispiel viel stärker versucht, mit der SDR Gespräche zu führen, sei es wegen eines bergischen Staatsbürgers dort oder auch wegen der momentan noch andauernden Situation mit den Schiffen. Wir haben zwar nun ein Beistandsabkommen mit Fuchsen, aber ansonsten erinnere ich mich an keine großen Akzente in der Außenpolitik. Ich habe Herrn Lacroix auf eine Auslandsreise begleiten dürfen, eben dorthin, er schien mir sehr an sachorientierten Gesprächen interessiert. Aber sei es nun die Pflege bestehender Verbindungen oder das Knüpfen neuer, was ja mit Barnstorvia versucht wurde, da hätte ich gerne mehr gesehen - und sei es nur kommunikativ, wenn man sich auf keinen Vertrag festlegen wollte. Ebenso habe ich klare Worte zum Konkordat vermisst, was nun ja schon seit langer Zeit im Senat liegt.
Bergen ist ja traditionell eine eher autarkes Land. Wenige Politiker sind bisher auf dem internationalen Parkett aufgefallen. Derzeit laufen allerdings Verhandlungen zur Gründung einer völkerrechtlichen Organisation in unserem Land. Wo soll sich die Republik ihrer Ansicht nach strategisch verordnen? Welche wirtschaftlichen und militärischen Bündnisse sollen wir eingehen? Und auf welche Partner sollen wir setzen?
Landerberg: Ja, das stimmt, Bergen war sehr lange Zeit wenig diplomatisch vertreten und wir haben oft unser eigenes Süppchen gekocht, wie man so schön sagt. Diese Gespräche sind allerdings ein Meilenstein und ich freue mich, dass sie in Bergen stattfinden können und ich mich an ihnen beteiligen darf. Leider haben wir ja bisher noch keine Ergebnisse erzielt, das ist aber nichts verwunderliches, manche Dinge brauchen Zeit. Das diese Gespräche in Bergen stattfinden, ist auch ein Signal dafür, dass wir uns bemühen, mehr in der Welt aktiv zu werden. Das halte ich durhaus für richtig und hier muss ich Staatspräsident Lacroix loben. Loben für den Mut, diesen Gipfel einzuberufen, Mut, die Welt voranbringen zu wollen. Für Bergen selbst sehe ich die Zukunft ganz klar inter- und multinational. Wir sollten hier vor allem versuchen, mit bisherigen Partnern weiterzuarbeiten, sei es Fuchsen, Dreibürgen, Andro oder auch der Nordmark. Wir tun gut daran, uns einzubringen. Aber wir sollten uns auch bewusst sein, dass wir für die Werte unserer Verfassung, die Menschenrechte, die Freiheit und die Demokratie Verantwortung tragen.
Wie sieht es mit der Sicherheitslage unseres Landes aus? Vor einigen Monaten wären wir fast in einen internationalen Konflikt hineingeraten als Kriegsschiffe der SDR in unsere Hoheitsgewässer eindrangen. Sind wir militärisch gut genug aufgestellt, um uns zu verteidigen? Welche Bündnispolitik sollten wir hinsichtlich unserer Verteidigung fahren.
Landerberg: Nun, auch hier halte ich eine Zusammenarbeit mit Dreibürgen, der Nordmark und Andro für sinnvoll, die ich in der Vergangenheit als gute Partner erlebt habe. Fuchsen ist ja militärisch eher zurückhaltend. Bergen ist nach meiner Einschätzung militärisch sicherlich gutes Mittelmaß. Wir haben eine gute Armee, aber wir müssen und bewusst sein: Wenn es wirklich zu einem Konflikt mit der SDR kommen sollte, was ich nicht hoffe, so sind wir auf Unterstützung angewiesen, um das in angemessener Art und Weise zu entschärfen, also ohne gleich aufs Maximum zu gehen. Einfach deshalb, weil die SDR vollkommen hochgerüstet ist. Unser vorrangiges Ziel soll und muss aber immer die diplomatische Lösung sein.
Herr Landerberg, lassen Sie uns das Thema wechseln und über Innenpolitik sprechen. Ihre ehemalige Partei hat bei der vergangenen Wahl eine herbe Niederlage eingesteckt und ist nun auf die Oppositionsbank verbannt. Welche Ursachen sehen Sie hierfür? Hat die SLP auf die falschen Theme gesetzt oder fehlen ihr die Köpfe?
Landerberg: Nun, Sie werden sicher verstehen, Herr Grunewald, dass ich das parteipolitische nicht unbedingt breittreten möchte. Ich lasse meine Parteimitgliedschaft ruhen, um unabhängig zu sein davon. Allerdings haben wir bei der letzten Wahl erlebt, dass viele neue Parteien viel erreicht haben oder alte Parteien erstarkt sind. Hinzu kommt natürlich, dass die SLP gelitten hat unter den Fehlern des Koalitionspartners.
Dafür haben wir nun eine neue rot-grüne Regierung mit der sie gegebenenfalls als Staatspräsident zusammenarbeiten müssten. Glauben Sie, dass ihr früheres Parteibuch, eine Auswirkung auf diese Zusammenarbeit haben wird?
Landerberg: Ich versuche das zu trennen und ich glaube, dass die Bürgerinnen und Bürger bereits während meiner letzten Amtszeit Gelegenheit hatten, zu erkennen, dass mir das gelungen ist. Ich habe kein Problem damit, mit anderen Parteien zusammen zu arbeiten, auch wenn meine persönliche Ansicht vielleicht anders ist und ich denke, dass das auch eine gute Möglichkeit ist, unterschiedliche Meinungen auszutauschen. Dennoch ist man als Staatspräsident nicht einer Partei, sondern dem ganzen volk verpflichtet und dem werde ich nachkommen.
Welche Akzente wollen sie innenpolitisch als Präsident setzen?
Landerberg: Ich habe den Eindruck, dass wir einige Dinge angehen müssen, vor allem was Reformen angeht, sei es im Sozial- oder Wirtschaftsbereich, einige Gesetze sind dort überholungsbedürftig. Auch bin ich der Meinung, dass wir uns überlegen müssen, die Kompetenzen der Regionen neu zu ordnen. Zwar funktioniert unser politisches System recht gut, aber das ein oder andere ist sicher im kleineren besser zu lösen als im ganz großen. Insgesamt hoffe ich aber, mich in diesem Feld zurückhalten zu können. Die Staatsregierung ist schließlich unsere Regierung. Da bin ich als Staatspräsident eher derjenige, der Anstöße geben und beraten würde.
Gibt es Lehren die sie aus ihrer früheren Amtsperiode gezogen haben? Gibt es etwas, das sie heute völlig anders machen würden?
Landerberg: Abgesehen davon, entführt zu werden? - Ich glaube, ich neige oft dazu, ungeduldig zu sein. Das kann gut sein oder schlecht, aber ich denke, ich würde heute mehr Gelassenheit an den Tag legen. Ebenso würde ich mehr den Dialog suchen, aber auch stärker darauf bestehen, dass hier und dort die Arbeit gemacht wird.
Sie haben ihre Entführung angesprochen. Bis heute wurde die Öffentlichkeit über die Umstände dieses Verbrechens kaum informiert. Wilde Gerüchte über die Verwicklung der Geheimdienste kamen auf. Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse zu den Tätern, die sie mit uns teilen können?
Landerberg: Das ist Gegenstand parlamentarischer Untersuchungen und bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Man geht davon aus, dass es sich um eine Gruppe von radikalen Unabhängigkeitskämpfern in Noranda gehandelt hat.
Herr Landerberg, ich bedanke mich für das Interview.
Donnerstag, 7. Februar 2013
[Kommentar] Die Schicksalsmedallie
von Richard Löscher
FSB. Bereits bei der letzten Wahl hatte die SLP einen Absturz erlebt, nun kommt der noch tiefere Fall: Von 50+X auf 20+X in unter einem Jahr - Rekord.
Es war sicher die Sternstunde der SLP, als Ex-Staatspräsident Graubünden in April 2012 Staatskanzler wurde. Es schien, man habe einen würdigen Nachfolger für Lukas Landerberg gefunden, der kurz zuvor Staatskanzler wurde. Doch der Schein trügte, wie man wenige Monate später spätestens auch in der Parteiführung feststellen musste: Graubünden zog nicht nach oben, sondern nach unten. Seine Leistungen als Staatspräsident sind herausragend, von seiner Kanzlerschaft zu reden, würde genau das Gegenteilige zeigen.
Hier begann der Abstieg der SLP, der nach der ersten verlorenen Wahl nach der absoluten Mehrheit rasant gehen sollte. Enttäuscht von Graubünden setzten viele Wähler ihr Kreuz bei der UBK, doch nach einem fulminanten Sieg wurde es auch hier düster. Am Rücktritt von Staatskanzlerin Choulet scheiterte die Partei und Scheiterte die Regierung mit der SLP, das mochte auch Senatspräsident Waldheim (UBK) nicht zu vermeiden.
Es folgten die Wochen der Verwaltung, in denen Stellvertreter und Finanzminister Königskamp (SLP) alles versuchte, Bergen auf Kurs zu halten, von den Wählern aber für Versäumnisse der UBK nun gestern hart abgestraft wurde. - Möglicherweise zurecht.
Minus 20% auf der einen und fast 30 Prozent auf der anderen Seite, bei dem Newcomer-Bündnis aus spe und SPE. Ein fulminanter Erfolg für Bündnischef Andreas Blumbach - und der Kanzlersessel, mit jeder anderen Partei. Alles andere wäre unsinnig und nicht machbar.
Kommt man zu keiner Einigung, wird sich zeigen, was kommt.
Der Abend zeigte: Freud und Leid liegen nur ein Wahlergebnis auseinander. Das konnte die spe/SPB feiern, die SLP muss ein Trauma verarbeiten, ist man doch schwächer als die streitbare LABOUR-Fraktion:
DAS ERGEBNIS
spe/SPB: 63 Mandate
NÖPB: 57 Mandate
LABOUR: 53 Mandate
SLP: 52 Mandate
Richard Löscher (53) ist Vater zweier Kinder und seit Juli dieses Jahres auch Großvater. Der gebürtige Trübergener und Soziologe ist eines der bekanntesten Gesichter in Bergens Polit- und Talkshow-Szene.
FSB. Bereits bei der letzten Wahl hatte die SLP einen Absturz erlebt, nun kommt der noch tiefere Fall: Von 50+X auf 20+X in unter einem Jahr - Rekord.
Es war sicher die Sternstunde der SLP, als Ex-Staatspräsident Graubünden in April 2012 Staatskanzler wurde. Es schien, man habe einen würdigen Nachfolger für Lukas Landerberg gefunden, der kurz zuvor Staatskanzler wurde. Doch der Schein trügte, wie man wenige Monate später spätestens auch in der Parteiführung feststellen musste: Graubünden zog nicht nach oben, sondern nach unten. Seine Leistungen als Staatspräsident sind herausragend, von seiner Kanzlerschaft zu reden, würde genau das Gegenteilige zeigen.
Hier begann der Abstieg der SLP, der nach der ersten verlorenen Wahl nach der absoluten Mehrheit rasant gehen sollte. Enttäuscht von Graubünden setzten viele Wähler ihr Kreuz bei der UBK, doch nach einem fulminanten Sieg wurde es auch hier düster. Am Rücktritt von Staatskanzlerin Choulet scheiterte die Partei und Scheiterte die Regierung mit der SLP, das mochte auch Senatspräsident Waldheim (UBK) nicht zu vermeiden.
Es folgten die Wochen der Verwaltung, in denen Stellvertreter und Finanzminister Königskamp (SLP) alles versuchte, Bergen auf Kurs zu halten, von den Wählern aber für Versäumnisse der UBK nun gestern hart abgestraft wurde. - Möglicherweise zurecht.
Minus 20% auf der einen und fast 30 Prozent auf der anderen Seite, bei dem Newcomer-Bündnis aus spe und SPE. Ein fulminanter Erfolg für Bündnischef Andreas Blumbach - und der Kanzlersessel, mit jeder anderen Partei. Alles andere wäre unsinnig und nicht machbar.
Kommt man zu keiner Einigung, wird sich zeigen, was kommt.
Der Abend zeigte: Freud und Leid liegen nur ein Wahlergebnis auseinander. Das konnte die spe/SPB feiern, die SLP muss ein Trauma verarbeiten, ist man doch schwächer als die streitbare LABOUR-Fraktion:
DAS ERGEBNIS
spe/SPB: 63 Mandate
NÖPB: 57 Mandate
LABOUR: 53 Mandate
SLP: 52 Mandate
Richard Löscher (53) ist Vater zweier Kinder und seit Juli dieses Jahres auch Großvater. Der gebürtige Trübergener und Soziologe ist eines der bekanntesten Gesichter in Bergens Polit- und Talkshow-Szene.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Wechselstimmung in der Republik?
von Doreen Müller-Vernhauser
FSB. Gibt es einen in der Republik? - Erste Hochrechnungen lassen dies vermuten und deuten gleichzeitig große Probleme an.
Demzufolge hat die SLP mehr als 20 Prozent verloren und kommt nun auf etwa 20 Prozent der Stimmen. Ein tiefer Absturz innerhalb von nur zwei Wahlperioden, im 223. Senat hatte die Partei noch die absolute Mehrheit gehabt.
Die LABOUR wird überraschend stark prognostiziert bei etwa 23 Prozent und somit das Ergebnis vom August (8,71 Prozent) mehr als verdoppelt.
Die Newcomer-Partei der NÖPB legt offenbar einen Glanzstart hin und landet mit etwa 26 Prozent auf dem zweiten Platz der Demoskopen.
Gewinner des Abends dürfte allerdings das Wahlbündnis aus SPB und spe werden, sie wird bei gut 27 Prozent gesehen und wäre damit stärkste Kraft.
Auf andere Parteien sowie Enthaltungen werden somit etwa 4 Prozent entfallen.
Aus dem Wahlamt, dessen Endergebnis gegen 21 Uhr erwartet wird, verlautbarte, die Wahlbeteiligung sei extrem hoch und deutlich besser als die fast 88 Prozent beim letzten Urnengang.
Damit sähe der 225. Senat wie folgt aus
spe/SPB 63 Mandate
NÖPB 61 Mandate
LABOUR 54 Mandate
SLP 47 Mandate
Die absolute Mehrheit liegt bei 113 Stimmen, somit wäre es beinahe unmöglich, eine Koalition zu bilden, ohne das eine Partei ihr Lager verlässt oder die LABOUR mit ins Boot genommen wird, die bisher in der Politik eher belächelt wurde und von einigen Vertretern sogar für in Teilen verfassungsfeindlich gehalten wird.
Wir bleiben für Sie dran!
FSB. Gibt es einen in der Republik? - Erste Hochrechnungen lassen dies vermuten und deuten gleichzeitig große Probleme an.
Demzufolge hat die SLP mehr als 20 Prozent verloren und kommt nun auf etwa 20 Prozent der Stimmen. Ein tiefer Absturz innerhalb von nur zwei Wahlperioden, im 223. Senat hatte die Partei noch die absolute Mehrheit gehabt.
Die LABOUR wird überraschend stark prognostiziert bei etwa 23 Prozent und somit das Ergebnis vom August (8,71 Prozent) mehr als verdoppelt.
Die Newcomer-Partei der NÖPB legt offenbar einen Glanzstart hin und landet mit etwa 26 Prozent auf dem zweiten Platz der Demoskopen.
Gewinner des Abends dürfte allerdings das Wahlbündnis aus SPB und spe werden, sie wird bei gut 27 Prozent gesehen und wäre damit stärkste Kraft.
Auf andere Parteien sowie Enthaltungen werden somit etwa 4 Prozent entfallen.
Aus dem Wahlamt, dessen Endergebnis gegen 21 Uhr erwartet wird, verlautbarte, die Wahlbeteiligung sei extrem hoch und deutlich besser als die fast 88 Prozent beim letzten Urnengang.
Damit sähe der 225. Senat wie folgt aus
spe/SPB 63 Mandate
NÖPB 61 Mandate
LABOUR 54 Mandate
SLP 47 Mandate
Die absolute Mehrheit liegt bei 113 Stimmen, somit wäre es beinahe unmöglich, eine Koalition zu bilden, ohne das eine Partei ihr Lager verlässt oder die LABOUR mit ins Boot genommen wird, die bisher in der Politik eher belächelt wurde und von einigen Vertretern sogar für in Teilen verfassungsfeindlich gehalten wird.
Wir bleiben für Sie dran!
Dienstag, 15. Januar 2013
EILMELDUNG | Staatsregierung vor dem Aus
von Josephine Geiger
FSB. Einen Monat nach dem Rücktritt von Staatskanzlerin Mia Choulet (UBK) steht die Regierung in Bergen vor dem Aus.
Die bei den letzten Wahlen stimmstärkere UBK hat einen Antrag zur Auflösung des Parlaments eingebracht, über den zur Stunde beraten wird.
Staatsminister Senator Dr. Sebastian Königskamp (SLP) kritisierte den Antrag der Fraktion, da die Partei ihre Führungsrolle ohne Ankündigung fallen gelassen und an einer Fortführung der Koalition mit den in der Verfassung vorgesehenen Vertretungsmechanismen ebenso wenig Interesse zeigte wie an der Nominierung eines Ersatzkandidaten.
Königskamp, derzeit als Stellvertreter des Staatskanzlers geschäftsführender Regierungschef äußerte sich persönlich enttäuscht über das Verhalten, während aus den Reihen der UBK der Vorwurf kam, die SLP hätte genug Zeit gehabt, die Initiative zu ergreifen, wofür sich der Minister als nicht zuständig ansah.
Für die Auflösung des Senats ist eine Mehrheit von 150 der 225 Senatoren notwendig, die nur mit Zustimmung der SLP und der UBK erreicht werden kann.
FSB. Einen Monat nach dem Rücktritt von Staatskanzlerin Mia Choulet (UBK) steht die Regierung in Bergen vor dem Aus.
Die bei den letzten Wahlen stimmstärkere UBK hat einen Antrag zur Auflösung des Parlaments eingebracht, über den zur Stunde beraten wird.
Staatsminister Senator Dr. Sebastian Königskamp (SLP) kritisierte den Antrag der Fraktion, da die Partei ihre Führungsrolle ohne Ankündigung fallen gelassen und an einer Fortführung der Koalition mit den in der Verfassung vorgesehenen Vertretungsmechanismen ebenso wenig Interesse zeigte wie an der Nominierung eines Ersatzkandidaten.
Königskamp, derzeit als Stellvertreter des Staatskanzlers geschäftsführender Regierungschef äußerte sich persönlich enttäuscht über das Verhalten, während aus den Reihen der UBK der Vorwurf kam, die SLP hätte genug Zeit gehabt, die Initiative zu ergreifen, wofür sich der Minister als nicht zuständig ansah.
Für die Auflösung des Senats ist eine Mehrheit von 150 der 225 Senatoren notwendig, die nur mit Zustimmung der SLP und der UBK erreicht werden kann.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
[EILMELDUNG] Bergen vor dem Krieg?
von Matthias-Gerhard Müllensen
FSB. Der Krieg hat Dreibürgen fest im Griff, aber jetzt droht auch Bergen der Konflikt. Nach der Verletzung bergischer Hoheitsgewässer durch Schiffe der NVA der SDR mit etwa 1600 Personen an Bors hat Staatspräsident Lacroix den Senat aufgefordert, über den Eintritt in den Spannungsfall zu beraten, gleichzeitig wurde eine Protestnote an die SDR versandt.
Der Eintritt in den Spannungsfall, der vom Senat mit 2/3-Mehrherheit der anwesenden Mitglieder festzustellen ist, würde den sogenannten Staatsratsartikel in Kraft setzen. Diese Verfassungsbestimmung gibt einem Gremium aus Staatspräsidenten, Staatskanzler, Senatspräsidenten und der Präsidentin des BGH die Möglichkeit, als Ersatzparlament zu fungieren, sofern der Senat nichts anderes bestimmt.
Der verteidigungspolitische Sprecher der SLP-Fraktion, Senator Nicolas Stern, befürwortete in der zur Stunde laufenden Dringlichkeitssitzung den Antrag zwar, erklärte aber gleichzeitig, seine Fraktion werde dem Staatsrat nur die Kompetenz zusprechen, in Angelegenheiten, in denen der Senat nicht schnell genug entscheiden kann, seine Rechte wahrzunehmen.
Nachtrag: Wie der BK aus Kreisen des Außenministeriums erfuhr, rechtfertigt die SDR ihre Verletzung der Hoheitsgewässer mit einem Versehen. Die Schiffe seien unterwegs zu einer Veranstaltung in der Bundesrepublik Severanien.
FSB. Der Krieg hat Dreibürgen fest im Griff, aber jetzt droht auch Bergen der Konflikt. Nach der Verletzung bergischer Hoheitsgewässer durch Schiffe der NVA der SDR mit etwa 1600 Personen an Bors hat Staatspräsident Lacroix den Senat aufgefordert, über den Eintritt in den Spannungsfall zu beraten, gleichzeitig wurde eine Protestnote an die SDR versandt.
Der Eintritt in den Spannungsfall, der vom Senat mit 2/3-Mehrherheit der anwesenden Mitglieder festzustellen ist, würde den sogenannten Staatsratsartikel in Kraft setzen. Diese Verfassungsbestimmung gibt einem Gremium aus Staatspräsidenten, Staatskanzler, Senatspräsidenten und der Präsidentin des BGH die Möglichkeit, als Ersatzparlament zu fungieren, sofern der Senat nichts anderes bestimmt.
Der verteidigungspolitische Sprecher der SLP-Fraktion, Senator Nicolas Stern, befürwortete in der zur Stunde laufenden Dringlichkeitssitzung den Antrag zwar, erklärte aber gleichzeitig, seine Fraktion werde dem Staatsrat nur die Kompetenz zusprechen, in Angelegenheiten, in denen der Senat nicht schnell genug entscheiden kann, seine Rechte wahrzunehmen.
Nachtrag: Wie der BK aus Kreisen des Außenministeriums erfuhr, rechtfertigt die SDR ihre Verletzung der Hoheitsgewässer mit einem Versehen. Die Schiffe seien unterwegs zu einer Veranstaltung in der Bundesrepublik Severanien.
Sonntag, 16. Dezember 2012
EILMELDUNG | Choulet tritt zurück - Bergen braucht neuen Regierungschef
von Josephine Geiger
FSB. Vor wenigen Minuten machte Sie öffentlich, was bereits vor etwa 2 Stunden als Gerücht in der Hauptstadt zu hören war, als das Staatskanzleramt eiligst zu einer Pressekonferenz ludt: Mia Choulet, Politikerin der konservativen UBK und seit zwei Monaten bergische Staatskanzlerin, hat überraschend ihren Rücktritt von allen politischen Ämtern verkündet - aus persönlichen Gründen.
Wer Choulet, die unmittelbar nach der Erklärung Staatspräsident Lacroix um ihre Entlassung bat, im Amt nachfolgen wird, ist noch unklar, mögliche Kandidaten sind angeblich Vizekanzler und Finanzminister Königskamp von Koalitionspartner SLP oder der Senatspräsident Alexander Waldheim, Parteifreund der Kanzlerin. Ob es einer dieser heiß spekulierten Namen wird, ob die Regierung einen anderen Kandidaten finden wird und vor allem, welcher der Koalitionspartner nun am Zuge ist, ist zur Stunde noch unklar.
Klar hingegen: Eiligst versicherten Vertreter der UBK wie auch der SLP gegenüber unserer Redaktion, dass es keine Planungen für Neuwahlen gebe.
Der Rücktritt der Kanzlerin kommt zur Unzeit, jetzt wo der Partner Dreibürgen angegriffen wurde und ein bergischer Staatsbürger in der SDR unter fadenscheinigen Gründen in Haft gehalten wird (BK berichtete).
Die Erklärung der Kanzlerin im Wortlaut:
FSB. Vor wenigen Minuten machte Sie öffentlich, was bereits vor etwa 2 Stunden als Gerücht in der Hauptstadt zu hören war, als das Staatskanzleramt eiligst zu einer Pressekonferenz ludt: Mia Choulet, Politikerin der konservativen UBK und seit zwei Monaten bergische Staatskanzlerin, hat überraschend ihren Rücktritt von allen politischen Ämtern verkündet - aus persönlichen Gründen.
Wer Choulet, die unmittelbar nach der Erklärung Staatspräsident Lacroix um ihre Entlassung bat, im Amt nachfolgen wird, ist noch unklar, mögliche Kandidaten sind angeblich Vizekanzler und Finanzminister Königskamp von Koalitionspartner SLP oder der Senatspräsident Alexander Waldheim, Parteifreund der Kanzlerin. Ob es einer dieser heiß spekulierten Namen wird, ob die Regierung einen anderen Kandidaten finden wird und vor allem, welcher der Koalitionspartner nun am Zuge ist, ist zur Stunde noch unklar.
Klar hingegen: Eiligst versicherten Vertreter der UBK wie auch der SLP gegenüber unserer Redaktion, dass es keine Planungen für Neuwahlen gebe.
Der Rücktritt der Kanzlerin kommt zur Unzeit, jetzt wo der Partner Dreibürgen angegriffen wurde und ein bergischer Staatsbürger in der SDR unter fadenscheinigen Gründen in Haft gehalten wird (BK berichtete).
Die Erklärung der Kanzlerin im Wortlaut:
Verehrte Damen und Herren, liebe Vertreter der Presse.
Dies ist kein leichter Schritt für mich vor Sie. Sie haben ja bestimmt schon das ein oder andere durch Gerüchte, die im Umlauf sind vernommen. Ich werde mit dem heutigen Tage von allen meinen politischen Ämtern zurücktreten und gleich im Anschluss den Staatpräsidenten bitten mich als Staatskanzlerin zu entlassen.
Nun Sie fragen sich, warum das so plötzlich. Für mich kam es auch sehr plötzlich. Ein mir sehr Nahestehender ist schwer erkrankt und benötigt viel Pflege und Zeit. Diese könnte ich als Kanzlerin nicht aufbringen. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich in dieser schweren Stunde nicht an seiner Seite wäre und entweder ich käme dem nicht nach oder müsste meine Arbeit als Kanzlerin vernachlässigen, was auch nicht akzeptabel wäre.
Daher dieser Schritt. Wann und ob ich irgendeinmal in die Politik zurückkehre, kann und will ich jetzt noch offen lassen.
Vielen Dank.
Freitag, 23. November 2012
Die Geheimnisse der Geheimdienste
von Wolfgang Holz
FSB. "Staatspräsident Landerberg entführt - können wir noch sicher sein in unserem Land?" - mit dieser Schlagzeile kommentierte der BERGENER KURIER vor über ein-einhalb Monaten die Entführung von Staatspräsident Dr. Lukas Landerberg, bei deren Ausführung im Stadion des OSC Port Cartier fünf Menschen getötet wurden. Doch war die Frage vielleicht noch berechtigter als gedacht?
Offizielle Bestätigungen oder gar Pressestatements gibt es nicht, aber wie dem Bergener Kurier aus gut informierter Quelle zugespielt wurde, deutet sich in Bergen ein handfester Sicherheitsskandal an.
Zuerst war es nur ein Gerücht, dass durch das Internet verbreitet wurde, doch als die ersten Verfügbarkeitsprobleme auftraten, musste sich so mancher Bürger Bergens wohl fragen: "Kann es nicht doch sein, dass der Staatspräsident durch den Geheimdienst entführt wurde?" - Wirkliche Gründe waren nicht erkennbar, aber nach einem Dementi der Sicherheitsbehörden gab es immer mehr Spekulationen. Schlussendlich kündigten Polizei und Verfassungsschutz an, Ermittlungen aufzunehmen, der Generalstaatsanwalt Dr. Wolf Butterkopf lies nicht lange auf sich warten und erklärte gegenüber BKonline: "Sollte das tatsächlich zutreffen, dann werde ich dafür sorgen, dass die Verantwortlichen hinter Gitter landen, denn hier sind fünf Menschen zu Tode gekommen, wohl möglich durch das Verschulden der Behörden, die sie schützen sollten".
Die Ermittlungen brachten zunächst nichts hervor, das Gerücht schien ein Gerücht zu bleiben, nichts weiter, eine Verschwörungstheorie, wie es tausende und abertausende gab. Doch zurück zu unserer Quelle: Die behauptet, dass der Geheimdienst sehr wohl Schuld hat, wenn auch nicht so, wie die Internetthesen behaupten.
Angeblich hat die Chefin des streng geheim arbeitenden Inlandsgeheimdienstes SIS, Wilhelma Wilhelm vor wenigen Tagen dem seit gut einem Monat amtierenden Innenminister Dieter Günzler (UBK) einen Besuch abgestattet, um ihm mitzuteilen, dass ohne die Zustimmung des damaligen Staatskanzlers von Graubünden (SLP, derzeit Rechnungshofpräsident) oder des mit der Wahrnehmung der Staatsministeraufgaben beauftragten Staatssekretärs im Innenministerium, Marko Köhler, eine geheime Operation des SIS gestartet worden war, die es Mitte letzten Monats schaffte, Landerberg zu befreien. Seitdem war dieser nach Angaben des Informanten wohl zu seinem Schutz mit seiner Familie und weiteren Personen durch den Geheimdienst versteckt gehalten worden - ob mit oder gegen seinen Willen ist unbekannt, die Reaktion des Ministers ebenso, aber positiv war sie sicher nicht.
Dazu passt, dass ebendiese Wilhelma Wilhelm nach offiziellen Angaben ihren Rücktritt angeboten habe, den der Staatsminister momentan laut offizieller Mitteilung prüft.
Für weitere Stellungnahmen war kein Mitglied der Staatsregierung verfügbar, die Pressestellen der Behörden berufen sich auf das laufende Ermittlungsverfahren und bestätigen nichts, dementieren aber auch vorerst nicht.
Ebenso der ehemalige Staatspräsident Landerberg, der derzeit mit seiner Familie in seinem Haus weilen soll, massiv geschützt durch Sicherheitskräfte der Polizei. Dazu hat er wohl allen Grund, denn auch wenn das Büro Landerbergs nach seiner Rückkehr vor 3 Tagen mitteilte, dem Staatspräsidenten a.D. gehe es "dem Umständen entsprechend gut", wird er sich wohl noch einige Zeit erholen müssen, was auch immer vorgefallen ist.
Ein Mitglied der SLP-Fraktion, das nicht namentlich genannt werden möchte, forderte indess Konsequenzen aus dem mutmaßlichen Vorfällen: "Sollte das zutreffen - und ich betone hier ausdrücklich sollte, denn auf die Idee, das so etwas in Bergen passieren könnte, wäre ich nie gekommen - dann muss das Konsequenzen haben. Die Geheimdienste sind zum Schutz erforderlich, das stimmt vielleicht, aber es kann nicht sein, dass die Geheimhaltung auch Zusammenarbeiten mit Polizei und Staatsanwaltschaft ausschließt und ausdrücklich auch für Untersuchungsausschüsse des Senats ohne Einschränkungen gilt. Ich fordere die Staatsregierung auf, Stellung zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, diesen Zustand zu beheben."
Ob und was passieren wird, ist aber noch offen, die nächsten Wochen werden spannend.
FSB. "Staatspräsident Landerberg entführt - können wir noch sicher sein in unserem Land?" - mit dieser Schlagzeile kommentierte der BERGENER KURIER vor über ein-einhalb Monaten die Entführung von Staatspräsident Dr. Lukas Landerberg, bei deren Ausführung im Stadion des OSC Port Cartier fünf Menschen getötet wurden. Doch war die Frage vielleicht noch berechtigter als gedacht?
Offizielle Bestätigungen oder gar Pressestatements gibt es nicht, aber wie dem Bergener Kurier aus gut informierter Quelle zugespielt wurde, deutet sich in Bergen ein handfester Sicherheitsskandal an.
Zuerst war es nur ein Gerücht, dass durch das Internet verbreitet wurde, doch als die ersten Verfügbarkeitsprobleme auftraten, musste sich so mancher Bürger Bergens wohl fragen: "Kann es nicht doch sein, dass der Staatspräsident durch den Geheimdienst entführt wurde?" - Wirkliche Gründe waren nicht erkennbar, aber nach einem Dementi der Sicherheitsbehörden gab es immer mehr Spekulationen. Schlussendlich kündigten Polizei und Verfassungsschutz an, Ermittlungen aufzunehmen, der Generalstaatsanwalt Dr. Wolf Butterkopf lies nicht lange auf sich warten und erklärte gegenüber BKonline: "Sollte das tatsächlich zutreffen, dann werde ich dafür sorgen, dass die Verantwortlichen hinter Gitter landen, denn hier sind fünf Menschen zu Tode gekommen, wohl möglich durch das Verschulden der Behörden, die sie schützen sollten".
Die Ermittlungen brachten zunächst nichts hervor, das Gerücht schien ein Gerücht zu bleiben, nichts weiter, eine Verschwörungstheorie, wie es tausende und abertausende gab. Doch zurück zu unserer Quelle: Die behauptet, dass der Geheimdienst sehr wohl Schuld hat, wenn auch nicht so, wie die Internetthesen behaupten.
Angeblich hat die Chefin des streng geheim arbeitenden Inlandsgeheimdienstes SIS, Wilhelma Wilhelm vor wenigen Tagen dem seit gut einem Monat amtierenden Innenminister Dieter Günzler (UBK) einen Besuch abgestattet, um ihm mitzuteilen, dass ohne die Zustimmung des damaligen Staatskanzlers von Graubünden (SLP, derzeit Rechnungshofpräsident) oder des mit der Wahrnehmung der Staatsministeraufgaben beauftragten Staatssekretärs im Innenministerium, Marko Köhler, eine geheime Operation des SIS gestartet worden war, die es Mitte letzten Monats schaffte, Landerberg zu befreien. Seitdem war dieser nach Angaben des Informanten wohl zu seinem Schutz mit seiner Familie und weiteren Personen durch den Geheimdienst versteckt gehalten worden - ob mit oder gegen seinen Willen ist unbekannt, die Reaktion des Ministers ebenso, aber positiv war sie sicher nicht.
Dazu passt, dass ebendiese Wilhelma Wilhelm nach offiziellen Angaben ihren Rücktritt angeboten habe, den der Staatsminister momentan laut offizieller Mitteilung prüft.
Für weitere Stellungnahmen war kein Mitglied der Staatsregierung verfügbar, die Pressestellen der Behörden berufen sich auf das laufende Ermittlungsverfahren und bestätigen nichts, dementieren aber auch vorerst nicht.
Ebenso der ehemalige Staatspräsident Landerberg, der derzeit mit seiner Familie in seinem Haus weilen soll, massiv geschützt durch Sicherheitskräfte der Polizei. Dazu hat er wohl allen Grund, denn auch wenn das Büro Landerbergs nach seiner Rückkehr vor 3 Tagen mitteilte, dem Staatspräsidenten a.D. gehe es "dem Umständen entsprechend gut", wird er sich wohl noch einige Zeit erholen müssen, was auch immer vorgefallen ist.
Ein Mitglied der SLP-Fraktion, das nicht namentlich genannt werden möchte, forderte indess Konsequenzen aus dem mutmaßlichen Vorfällen: "Sollte das zutreffen - und ich betone hier ausdrücklich sollte, denn auf die Idee, das so etwas in Bergen passieren könnte, wäre ich nie gekommen - dann muss das Konsequenzen haben. Die Geheimdienste sind zum Schutz erforderlich, das stimmt vielleicht, aber es kann nicht sein, dass die Geheimhaltung auch Zusammenarbeiten mit Polizei und Staatsanwaltschaft ausschließt und ausdrücklich auch für Untersuchungsausschüsse des Senats ohne Einschränkungen gilt. Ich fordere die Staatsregierung auf, Stellung zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, diesen Zustand zu beheben."
Ob und was passieren wird, ist aber noch offen, die nächsten Wochen werden spannend.
Montag, 8. Oktober 2012
Bergen | BERGENLIGA | Vor dem Start der neuen Liga
von Huberta von Schwabbel
Am kommenden Donnerstag, den 11.10. beginnt die erste Saison der neugegründeten BergenLiga. Der Fußball-Experte Bernd Busch gibt exklusiv für den Bergener Kurier einen Ausblick auf die kommende Saison.
Sechs Mannschaften, zehn Spieltage um an einen der beiden ersten Plätze der Tabelle zu erreichen. Diese beiden Vereine qualifizieren sich dann für das Finale, das Super Match, in dem um den Meistertitel gekämpft wird. Es bleibt dadurch also bis zum Ende spannend, wer die BergenLiga gewinnen wird. Zusammen mit anderen Experten habe ich die aktuellen Leistungen der Vereine beobachtet und daher folgende Einschätzung für die Mannschaften aufgestellt:
1. Platz: 2. FC Omsk
Der 2. FC Omsk wird aus unserer Sicht die Saison als Meister beenden. Die Mannschaft unter Nationaltrainer Matthias Klinsi ist derzeit so gut aufgestellt, wie sonst kein Team. Die Spieler sind erfahren und mit Torwart Sören Kienzle haben sie wohl den besten Torwart der Liga. Insgesamt die besten Aussichten vor der Saison, daher klarer Favourit auf den Meisterpokal.
2. Platz: OSC Port Cartier
Der OSC Port Cartier hat ein Jubeljahr, dies sollte für zusätzliche Motivation sorgen, aber auch sonst ist das Team derzeit eins der Stärksten. Bereits beim Trainingsspiel gegen Omsk gab man sich keine Blöße und kämpfte um ein Unentschieden. Solche Verbissenheit wird den Verein weit bringen, aber aus unserer Sicht wird es nicht bis ganz oben reichen, daher nur Platz 2.
3. Platz: Olympique Dyon
Die obere Hälfte wird ein weiterer Verein aus Noranda komplettieren. Das Team aus Dyon ist eins der undurchschaubarsten und hat mit vielen verschiedenen Taktiken schon oft für Überraschungen gesorgt. Zwar ist die Mannschaft nicht die spielerisch Beste, doch der Weg des Trainers mit Überraschungen für den Gegner wird aufgehen und Olympique Dyon einen dritten Platz bescheren.
4. Platz: FC St. Nina
Mal sehr gute Leistungen, mal Abstürze, so wird die Saison des FC St. Nina ablaufen. Der Trainer hat zwar das Beste gemacht, um das Team auf Vordermann zu bringen, aber es wird wohl nicht reichen. Es wird wohl einige Wechsel geben, bis er weiß, wie sein Team am Besten funktioniert. Dabei geht es immer auf und ab. Es reicht nur für Platz 4.
5. Platz: SC FSB Brinkmannsdorf
Zu unerfahren ist der SC FSB, um in dieser Saison wirklich groß rauskommen zu können. Es klappt nicht wirklich in der Mannschaft und man sollte eher versuchen sich auf die nachfolgende Saison vorzubereiten, damit man dort dann vllt. durchstarten und eher um Siege kämpfen kann. Daher unser Tipp: Möglichst viel Erfahrung sammeln und den ein oder anderen Sieg feiern, mehr wird nicht möglich sein. Unsere Schätzung mit dem vorletzten Platz.
6. Platz: SSV 08 Herburg
Nun, was ist das los? Herburg erreicht klar den letzten Platz in unserem Ausblick. Zwar konnte man im Trainingsspiel einen Sieg gegen den SC FSB einholen, aber das war mehr Glück. In der Mannschaft gibt es intern große Probleme. Man hat sich Spieler aus vielen Nationen geholt und es wird gemunkelt, dass es nicht ganz so flutscht wie vom Trainer erwartet. Daher rechnen wir, dass der SSV 08 Herburg die schlechteste Leistung hinlegen wird.
Das ist unsere Prognose für die kommenden zehn Spieltage. Doch wie immer kann es auch ganz anders kommen im Fußball und wir erleben vllt. eine große Überraschung. Nach dem Ende der Hinrunde werden wir schon eher wissen, wie die Saison ablaufen wird, aber bis dahin sind es noch 5 ganze Spieltage. Es heißt abwarten, bis die Spiele beginnen. In diesem Sinne können wir uns nur auf faire und spannende Spiele freuen.
Am kommenden Donnerstag, den 11.10. beginnt die erste Saison der neugegründeten BergenLiga. Der Fußball-Experte Bernd Busch gibt exklusiv für den Bergener Kurier einen Ausblick auf die kommende Saison.
Sechs Mannschaften, zehn Spieltage um an einen der beiden ersten Plätze der Tabelle zu erreichen. Diese beiden Vereine qualifizieren sich dann für das Finale, das Super Match, in dem um den Meistertitel gekämpft wird. Es bleibt dadurch also bis zum Ende spannend, wer die BergenLiga gewinnen wird. Zusammen mit anderen Experten habe ich die aktuellen Leistungen der Vereine beobachtet und daher folgende Einschätzung für die Mannschaften aufgestellt:
1. Platz: 2. FC Omsk
Der 2. FC Omsk wird aus unserer Sicht die Saison als Meister beenden. Die Mannschaft unter Nationaltrainer Matthias Klinsi ist derzeit so gut aufgestellt, wie sonst kein Team. Die Spieler sind erfahren und mit Torwart Sören Kienzle haben sie wohl den besten Torwart der Liga. Insgesamt die besten Aussichten vor der Saison, daher klarer Favourit auf den Meisterpokal.
2. Platz: OSC Port Cartier
Der OSC Port Cartier hat ein Jubeljahr, dies sollte für zusätzliche Motivation sorgen, aber auch sonst ist das Team derzeit eins der Stärksten. Bereits beim Trainingsspiel gegen Omsk gab man sich keine Blöße und kämpfte um ein Unentschieden. Solche Verbissenheit wird den Verein weit bringen, aber aus unserer Sicht wird es nicht bis ganz oben reichen, daher nur Platz 2.
3. Platz: Olympique Dyon
Die obere Hälfte wird ein weiterer Verein aus Noranda komplettieren. Das Team aus Dyon ist eins der undurchschaubarsten und hat mit vielen verschiedenen Taktiken schon oft für Überraschungen gesorgt. Zwar ist die Mannschaft nicht die spielerisch Beste, doch der Weg des Trainers mit Überraschungen für den Gegner wird aufgehen und Olympique Dyon einen dritten Platz bescheren.
4. Platz: FC St. Nina
Mal sehr gute Leistungen, mal Abstürze, so wird die Saison des FC St. Nina ablaufen. Der Trainer hat zwar das Beste gemacht, um das Team auf Vordermann zu bringen, aber es wird wohl nicht reichen. Es wird wohl einige Wechsel geben, bis er weiß, wie sein Team am Besten funktioniert. Dabei geht es immer auf und ab. Es reicht nur für Platz 4.
5. Platz: SC FSB Brinkmannsdorf
Zu unerfahren ist der SC FSB, um in dieser Saison wirklich groß rauskommen zu können. Es klappt nicht wirklich in der Mannschaft und man sollte eher versuchen sich auf die nachfolgende Saison vorzubereiten, damit man dort dann vllt. durchstarten und eher um Siege kämpfen kann. Daher unser Tipp: Möglichst viel Erfahrung sammeln und den ein oder anderen Sieg feiern, mehr wird nicht möglich sein. Unsere Schätzung mit dem vorletzten Platz.
6. Platz: SSV 08 Herburg
Nun, was ist das los? Herburg erreicht klar den letzten Platz in unserem Ausblick. Zwar konnte man im Trainingsspiel einen Sieg gegen den SC FSB einholen, aber das war mehr Glück. In der Mannschaft gibt es intern große Probleme. Man hat sich Spieler aus vielen Nationen geholt und es wird gemunkelt, dass es nicht ganz so flutscht wie vom Trainer erwartet. Daher rechnen wir, dass der SSV 08 Herburg die schlechteste Leistung hinlegen wird.
Das ist unsere Prognose für die kommenden zehn Spieltage. Doch wie immer kann es auch ganz anders kommen im Fußball und wir erleben vllt. eine große Überraschung. Nach dem Ende der Hinrunde werden wir schon eher wissen, wie die Saison ablaufen wird, aber bis dahin sind es noch 5 ganze Spieltage. Es heißt abwarten, bis die Spiele beginnen. In diesem Sinne können wir uns nur auf faire und spannende Spiele freuen.
Mittwoch, 26. September 2012
Staatspräsidentschaftswahlen II/12 | Die Kandidaten - Teil 2
von Wolfgang Holz
FSB. Im zweiten und damit auch schon letzten Teil unserer Kandidatenvorstellung widmen wir uns dem Noch-Staatskanzler Wilhelm von Graubünden (SLP), der uns ebenfalls seine Antworten zukommen lassen hat.
In diesem Sinne: Möge der bessere gewinnen!
Etwas über mich...
Ich bin ein ruhiger, gemütlicher Typ
Einige Worte zu meiner bisherigen Tätigkeit...Ich habe sehr viel geschafft und erlebt.
Bergen ist für mich... Das wundervollste Fleckchen Erde.
Ein Adjektiv zu meiner Person...hilfsbereit
Was läuft falsch in Bergen, was gut?Falsch läuft nichts wirklich. Gut läuft die Senatsarbeit
Meine Vision für Bergen...
Bergen muss weltoffener werden.
Das muss ein Staatspräsident meines Erachtens sein...Offen für Debatten.
Das darf ein Staatspräsident meines Erachtens nicht sein...Ohne Visionen.
Darum kandidiere ich...Ich möchte in gewohnter Art und Weise das Amt eines Staatsoberhauptes führen.
Darum sollte man mich wählen... Weil man mich kennt.
Dafür stehe ich...
Für ein starkes auftreten mit diplomatischen Gefühl
Mein Gegner... [Der Kandidat gab auf diese Frage keine Antwort an. - Anm. d. Red.]
Wenn ich Staatspräsident werde, werde ich als erste Amtshandlung...
Den Eid leisten.
Das möchte ich dem scheidenden Staatspräsidenten Lukas Landerberg sagen...
Alles Gute für die Zukunft.
Einige Worte an die Wähler...
Bei Fragen einfach anrufen.
Was ich sonst schon immer loswerden wollte...
[Der Kandidat gab auf diese Frage keine Antwort an. - Anm. d. Red.]
FSB. Im zweiten und damit auch schon letzten Teil unserer Kandidatenvorstellung widmen wir uns dem Noch-Staatskanzler Wilhelm von Graubünden (SLP), der uns ebenfalls seine Antworten zukommen lassen hat.
In diesem Sinne: Möge der bessere gewinnen!
Etwas über mich...
Ich bin ein ruhiger, gemütlicher Typ
Einige Worte zu meiner bisherigen Tätigkeit...Ich habe sehr viel geschafft und erlebt.
Bergen ist für mich... Das wundervollste Fleckchen Erde.
Ein Adjektiv zu meiner Person...hilfsbereit
Was läuft falsch in Bergen, was gut?Falsch läuft nichts wirklich. Gut läuft die Senatsarbeit
Meine Vision für Bergen...
Bergen muss weltoffener werden.
Das muss ein Staatspräsident meines Erachtens sein...Offen für Debatten.
Das darf ein Staatspräsident meines Erachtens nicht sein...Ohne Visionen.
Darum kandidiere ich...Ich möchte in gewohnter Art und Weise das Amt eines Staatsoberhauptes führen.
Darum sollte man mich wählen... Weil man mich kennt.
Dafür stehe ich...
Für ein starkes auftreten mit diplomatischen Gefühl
Mein Gegner... [Der Kandidat gab auf diese Frage keine Antwort an. - Anm. d. Red.]
Wenn ich Staatspräsident werde, werde ich als erste Amtshandlung...
Den Eid leisten.
Das möchte ich dem scheidenden Staatspräsidenten Lukas Landerberg sagen...
Alles Gute für die Zukunft.
Einige Worte an die Wähler...
Bei Fragen einfach anrufen.
Was ich sonst schon immer loswerden wollte...
[Der Kandidat gab auf diese Frage keine Antwort an. - Anm. d. Red.]
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